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Unterbruch Meisterschaft und Training Kanton Bern

Der Kanton Bern hat aufgrund der aktuellen Lage entschieden, dass sämtliche Wettkämpfe sowie Trainings von Mannschaftssportarten nicht mehr stattfinden dürfen.

Diese Regelung gilt ab heute Mitternacht, wodurch der VBC Münsingen den gesamten Trainingsbetrieb bis auf weiteres einstellt und keine Meisterschaftsspiele mehr stattfinden werden. Diese Regelung ist bis 23. November gültig!

Weitere Informationen folgen nach der Bundesratssitzung am Mittwoch!

Wir wünschen euch allen bis dahin gute Gesundheit und häbed Sorg!

Schutzkonzept Spielbetrieb gültig ab 01.10.2020

Das Wichtigste für unsere Gastteams und ZuschauerInnen:
Sporthalle Schlossmatt: 200 Zuschauer
Turnhallen Schlossmatt Nord und Süd: je 35 Zuschauer (je 10 Personen  pro Feldseite und 15 Personen im Gang)
Eingang Zuschauer Sporthalle: über Haupeingang
Teams und Schiedsrichter benutzen den Eingang unten. (beim roten Platz)
Es gilt eine generelle Maskenpflicht bis und mit Garderobe in allen Anlagen!

Auch wir arbeiten mit der Check-in App von Mindful. Die ZuschauerInnen sind gebeten, die App vorzeitig herunterzuladen und zu konfigurieren, damit beim Check-in keine lange Warteschlangen entstehen.

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Schutzkonzept_Spielbetrieb_VBC Münsingen_def_d (1)

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Lockerungen 6.Juni 2020

Ab dem 6. Juni 2020 ist der Trainingsbetrieb in allen Sportarten unter Einhaltung von vereinsspezifischen Schutzkonzepten wieder zulässig. Dies bedeutet für uns: wir dürfen wieder mehr oder weniger ungehindert in die Halle und aufs Beachfeld.
Die Rahmenbedingungen gemäss angepasstem Schutzkonzept sind moderat (aber unbedingt einzuhalten).

Lockerungen 11.Mai 2020

Der Bundesrat lockert auch im Sport die Massnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Ab 11. Mai 2020 sind – unter Voraussetzungen wie Schutzkonzepte und Hygienevorschriften – wieder Trainings möglich. Dies gilt im Breitensport und im Leistungssport wie auch im Einzel- und im Mannschaftssport.

Das vom Verband vorgegebenen (und vom BASPO abgesegnete) Schutzkonzept (Swiss-Volley) muss zudem mit dem Schutzkonzept der Infrastruktur abgestimmt sein  (Gemeinde hat somit ein Veto-Recht).

Die Auflagen sind hoch (siehe Schutzkonzept_VBC).

Die Auflagen des BAG bleiben weiterhin bestehen

  • kein Körperkontakt
  • Abstand 2m
  • Gruppengrösse max. 5 Personen
  • Hygienevorschriften

In der Halle sind pro Halbfeld 4 Spielerinnen erlaubt, es können somit max. 8 Spielerinnen trainieren.

Die Gruppenzusammensetzung ist für jede Trainingseinheit gleich (Ziel: bei einer Infektion muss nur eine 4-er Gruppe in Quarantäne gesteckt werden).

Der Trainingsbetrieb (ohne Spielbetrieb) wird stufenweise hochgefahren (Ziel: bei einem Anstieg der Infektionen kann rechtzeitig reagiert werden).

Aufgrund der Einschränkungen im Training selber, den zusätzlichen organisatorischen Aufwänden (auch rund um die Trainings)  und dem abgestuften Vorgehen ist es nicht möglich per 11.Mai den Betrieb von 0 auf 100% hoch zu fahren.

Die Hallensituationen lässt nicht zu, dass grössere Gruppen gestaffelt trainieren können (Auflage von BASPO für J+S-Trainings) resp. die Trainingseinheiten werden schlicht und einfach zu kurz, eine gerechte Verteilung ist unmöglich.

Der Vorstand hat deshalb beschlossen per 13.Mai mit dem Training des D1-Team zu starten.

Wir beobachten die Situation und die gemachten Erfahrungen, so dass weitere Lockerungen oder (schlimmster Fall) Einschränkungen eingeführt werden können. Wir sind uns sehr wohl bewusst, dass wir damit die vorhandenen Hoffnungen und Erwartungen nicht erfüllen werden.

Aber ebenso wenig möchten wir nach 2 Wochen den Trainings-Betrieb wieder teilweise einstellen müssen (wie das Beispiel von Dynamo Dresden gerade gezeigt hat). Wir setzen auf eine stufenweise Lockerung.
(Die Anlagen in Magglingen bleiben z.B. noch bis am 8.Juni geschlossen!)

Covid-Verantwortlicher Präsident
Thomas Läderach Martin Lüthi

Kriterien für Veranstaltungen konkretisiert

Das Kantonale Führungsorgan hat die Kriterien für die Durchführung von Veranstaltungen nach den angepassten Empfehlungen des Bundes von gestern konkretisiert. Anlässe mit über 1000 Teilnehmenden bleiben verboten. Für Veranstaltungen mit 150 bis 1000 Teilnehmenden wird über die Hotline eine Risikoanalyse durchgeführt. Die Eigenverantwortung des Veranstalters bleibt aber.

Die Bundesbehörden haben am gestrigen Mittwochabend, 4. März, die Kriterien für die Durchführung von Veranstaltungen mit Blick auf das Coronavirus konkretisiert. Das Kantonale Führungsorgan (KFO) hat deshalb in Absprache mit dem Gesundheits-, Sozial- und Integrationsdirektor auch seine Empfehlungen an Veranstalter überarbeitet. Die grundsätzliche Eigenverantwortung obliegt weiterhin den Veranstaltern. Anlässe mit über 1000 Teilnehmenden bleiben gemäss dem Bundesrat nach wie vor verboten. Für Veranstaltungen mit 150 bis 1000 Teilnehmenden wird über die Hotline +0800 634 634 eine Risikoanalyse durchgeführt. Bei der Hotline kann es in Folge zahlreicher Anrufe zu Wartezeiten kommen. Bei Nichterreichen der Hotline wird darum gebeten, es später nochmals zu versuchen.

So müssen die Veranstalter besonders gefährdeten Personen auf das potenzielle Risiko aufmerksam machen. Dies gilt insbesondere für Menschen ab 65 Jahren sowie Personen, die folgende Erkrankungen aufweisen: Bluthochdruck, Diabetes, Herz-/Kreislauf-Erkrankungen, chronische Atemwegserkrankungen, Erkrankungen und Therapien, die das Immunsystem schwächen, Krebs. Des Weiteren sollen Teilnehmerinnen und Teilnehmer über allgemeine Schutzmassnahmen wie Händehygiene, Abstand halten oder Husten- und Schnupfenhygiene informiert werden. Dies kann beispielsweise durch das sichtbare Aufhängen der offiziellen Flyer des Bundesamtes für Gesundheit erfolgen. Personen, die krank sind oder sich krank fühlen, sollen aufgefordert werden, die Veranstaltung nicht zu besuchen. Selbstverständlich gelten diese Empfehlungen auch für kleinere Anlässe. Eine Kontaktaufnahme ist nicht zwingend nötig, dennoch gilt es auch hier, die Eigenverantwortung wahrzunehmen. Die Erhebung der Personendaten der Besuchenden sowie die Sicherstellung der Nichtteilnahme von Personen, welche sich in betroffenen Gebieten aufgehalten haben, fallen weg.

Die Behörden danken der Bevölkerung für das Verständnis und den Veranstaltern für das eigenverantwortliche Umsetzen der Massnahmen.

VBC Münsingen sichert sich die Play-offs und ist zurück auf dem 1. Rang

Im letzten Heimspiel der Qualifikation sicherten sich die Damen des VBC Münsingen gegen den TV Grenchen definitiv die Play-offs. Nach einem harten Stück Arbeit nach 2:01 Stunden holten sich die Aaretalerinnen den 3:2 Sieg nach einem 0:2 Rückstand.

Es gibt Teams, gegen die ist man zwar Favorit beispielsweise auf Grund der Tabellensituationen, doch die liegen einem einfach nicht. Für den VBC Münsingen ist der TV Grenchen so ein Team. Das erste Spiel ging deutlich an Münsingen, dennoch war man im Aaretal auf die Solothurnerinnen vorbereitet. Dachte man jedenfalls. Das Heimteam startete denkbar schlecht: Bereits nach 8 Punkten und 2:6 musste das durch Martin Rostetter ergänzte Coachingduo das erste Timeout nehmen. Der Rückstand konnte jedoch nicht merklich verringert werden. Besonders in der Annahme brachten die Spielerinnen nicht ihre Leistung, weshalb gleich beide Aussenangreiferinnen ausgetauscht wurden. Doch auch diese Massnahme zeigte kaum Wirkung, der Satz ging deutlich an Grenchen mit 15:25.

Fehlstart in ein Spiel, das geschah Münsingen im 2019 bereits öfters. Schnell wollten die Damen reagieren, verloren war ja noch nichts. Mit leicht veränderter Startaufstellung ging’s in Satz Nummer 2. Die Teams starteten ausgeglichen, die Annahme immer noch unstabil, jedoch fanden die Angriffe der Münsingerinnen vermehrt das Feld der Gäste. Trotzdem hatte Grenchen über den ganzen Satz hinweg einen leichten Vorsprung. Auf Münsinger Seite schien es, als glauben die Frauen nicht an ihre Stärken. Das Heimteam wirkte statisch und war oft einen Schritt zu spät. Grenchen holte sich den Satz mit 22:25.

Im dritten hatte Münsingen nichts mehr zu verlieren. Das System wurde leicht angepasst, in der Woche zuvor wurde eine neue Variante ausprobiert. Endlich waren die Aaretalerinnen in der Lage, ihren starken Service auszupacken, wodurch Grenchen prompt in Rücklage geriet. Besonders Läderach setzte eine Serie von 6 Punkten durch. Grenchens Coach musste ihre Timeouts früh nehmen und dem Heimteam gelang es, den Vorsprung auszubauen. Nach und nach kamen einige Blockpunkte hinzu. Die Aaretalerinnen bauten den Vorsprung kontinuierlich aus, so dass es am Ende 25:11 stand.

Etwas euphorisch lag Münsingen im 4. Satz gleich zu Beginn etwas zurück, doch die Coaches Haenni und Rostetter holten die Spielerinnen zurück und schnell war der Satz gedreht. Der Bann war gebrochen: Münsingen agierte konzentrierter und vor allem kämpften die Damen um jeden Ball. Doch Grenchen wäre nicht der unangenehme Gegner für Münsingen, hätten sie sich in diesem Satz nicht noch einmal zurückgekämpft. Der Vorsprung reichte jedoch, damit sich das Heimteam in den 5. Satz rettete. Mit dem Punktegewinn war auch klar: Die Saison ist für den VBC Münsingen noch lange nicht vorbei, die Play-offs sind fix.

Das Tiebreak startete ausgeglichen, doch auf Münsinger Seite zweifelte an diesem Sonntagabend niemand an einem Sieg der Hausdamen. Beim Seitenwechsel nur einen Punkt im Vorsprung zogen die Damen anschliessend schnell davon und holte sich diesen Satz 15:11 und damit das Spiel 3:2.

Im Damen 1 stellten sich nun einige die Frage: Wieso nicht von Beginn an? Darauf gibt es vorerst keine Antwort. Die nächste Gelegenheit bietet sich dem VBC Münsingen auswärts gegen das heimstarke Volleyball Franches-Montagnes. Gegen die Jurasierinnen gewann Münsingen im Hinspiel knapp 3:2, weshalb am Samstag 16. Februar 2019 ein spannendes Spiel zu erwarten ist. Die kommenden Play-off-Daten wie auch die Gegner sind noch unbekannt.

Telegramm:
VBC Münsingen – TV Grenchen 3:2 (20:25, 25:26, 22:25)
Spieldauer: 2 h 1 min
Kader VBC Münsingen: R. Armbruster (C), Anna Siffert (L), Rothenbühler (L), S. Henseler, M. Wyss, K. Karl, M. Läderach, J. Nietlispach, C. Ritz, R. Rüegg, M. Kammer
F. Haenni (Coach), M. Rostetter (Assistant Coach)
C. Balduini, L. Walther (beide verletzt)

Michelle Kammer, VBC Münsingen

Heimsieg gegen VBC Lalden

Die 1.Ligistinnen traten am Samstag Zuhause in Münsingen die zweite Partie dieser Saison gegen die Walliser Aufsteigerinnen aus Lalden an. Das Spiel konnte mit 3:0 gewonnen und der zweite Playoff-Platz gefestigt werden.

Bereits im ersten Satz zeigte der Favorit Münsingen klar seine Überlegenheit. Die Walliserinnen wehrten sich nach Kräften, konnten aber nur punktuell Druck machen. Als sich dann noch eine Spielerin der Gäste verletzte, fielen sie vollends aus dem Rhythmus. Der erste Durchgang holten sich die Münsingerinnen deshalb deutlich mit 25:16.

Im zweiten Satz starteten die Aaretalerinnen dann ihrerseits sehr verhalten. Besonders in der Annahme war der Wurm drin und den Lalderinnen gelangen mehrere Serviceserien in Folge. Beim Stand von 4:12 für die Gegnerinnen hätte das Heimteam schon fast resignieren können. Doch mit mehreren guten Aktionen im Block und besserer Quote im Sideout-Spiel holten die Damen Punkt um Punkt auf. Lalden sah sich immer mehr in Bedrängnis, reagierte darauf aber eher mit Eigenfehlern als mit Druck. So ging dann auch dieser Satz am Ende ungefährdet mit 25:20 nach Münsingen.

Für den letzten Satz gab Coach Hänni einige personelle Änderungen durch. Mit zwei Nachwuchsspielerinnen, die normalerweise im Ergänzungskader fungieren, starten die Damen mutig in den dritten Durchgang. Mit vielen guten Abschlüssen am Netz distanzierten die Aaretalerinnen die Gäste erneut. Erst gegen Ende des Satzes spielte Lalden wieder munterer und machte einige Punkte gut. Das Timeout für das Heimteam beim Stand von 20:17 und zwei Wechseln zeigte, dass für die Damen noch nichts im Trockenen war! Die Reaktion gelang jedoch im richtigen Moment und somit stand es bei 25:22 Spiel, Satz und Sieg für die Münsingerinnen!

Das nächste Spiel bestreiten die 1.Liga-Damen des VBC Münsingen am Sonntag, 10. Februar 2019 um 16 Uhr Zuhause in der Schlossmatt gegen den TV Grenchen. Holen die Damen in diesem Spiel mindestens zwei Punkte stehen sie sicher in den Playoffs!

Matchtelegramm:
Resultat: 3:0 (25:16; 25:20; 25:22) Spieldauer: 1h 13min
für den VBC Münsingen im Einsatz: R. Armbruster (C), A. Siffert (L), S. Lerf (L), S. Henseler, K. Karl, M. Läderach, N. Nietlispach, C. Ritz, M. Kammer, M. Wyss, J. Heim
abwesend: S. Rothenbühler (Arbeit), R. Rüegg (Ausland), Ch. Balduini (verletzt), L. Walther (verletzt)
Coach: Frédéric Hänni

Das war nix! Münsingen verliert klar in Köniz

Zum ersten Spiel im Jahr 2019 besuchte der VBC Münsingen Volley Köniz. Köniz spielte solid, während Münsingen durch das ganze Spiel Mühe hatte und mit einer deutlichen 0:3-Niederlage nach Hause reiste.

Volley Köniz startete auf 3 Positionen verändert im Vergleich zum Hinspiel im November. Das Spiel startete ausgeglichen, Münsingen konnte sich sogar leicht absetzen. Durch Druck im Service und variables Angriffsspiel gelangen immer wieder starke Punkte. Beim Stand von 21:19 drehte Köniz auf und den jungen Spielerinnen gelangen immer wieder spektakuläre Verteidigungsaktionen. So legte das Heimteam 24:22 vor. Den Aaretalerinnen gelang zwar der Ausgleich auf 24:24, jedoch machte Köniz den Sack anschliessend mit 24:26 zu.

Die Gäste agierten nach dem Motto „Es fehlt nicht viel!“ Münsingen startete daher gut, doch auch Volley Köniz konnte immer wieder Punkte erzielen. Das Heimteam zeigte sich immer
stärker und die Aaretalerinnen brachten den Ball kaum mehr im gegnerischen Feld unter. Anstelle geduldig zu sein, zogen die Münsinger Spielerinnen Fehler um Fehler ein. Bis zum Stand von 14:17 hielten sie jedoch mit. Von da an waren die Gäste wie blockiert. Auch 2 Auszeiten und Spielerinnenwechsel brachten keine Reaktion und Köniz gewann den Satz locker 14:25.

Das Damen 1 des VBC Münsingen hatte schon öfters Sätze klar verloren. Sie glaubten daher weiterhin an eine Wende in diesem Spiel. Coach Haenni veränderte die Startaufstellung, was leider ebenfalls nur wenig Bewegung in die statischen und ideenlosen Gäste. Fred Haenni gab seine Inputs immer weder über zwei Timeouts und einen Wechsel. Doch die Punktehypothek vergrösserte sich stetig, so dass Köniz das Spiel klar 0:3 gewann.

Für VBC Münsingen war die zweite Niederlage der Saison äusserst schmerzhaft. Damit verlieren die Aaretalerinnen die Leaderposition in der Gruppe B an Muri. Am Samstag um 18:00 Uhr spielt Münsingen das erste Heimmatch gegen den kreiselnden VBC Uni Bern.

Telegramm:
Volley Köniz – VBC Münsingen 3:0 (26:24, 25:14, 25:19)
Spieldauer: 1 h 18 min
Kader VBC Münsingen: R. Armbruster (C), Anna Siffert (L), S. Rothenbühler (L), S. Henseler, K. Karl, C. Balduini, M. Läderach, J. Nietlispach, L. Walther, C. Ritz, R. Rüegg, M. Kammer
F. Haenni (Coach)

Michelle Kammer, VBC Münsingen

Weisse Weste für den VBC Münsingen in Saisonhälfte

Es sollte ein mühsames Spiel werden am vergangenen Sonntag in Münsingen. Zu Gast beim VBC war Volleyball Franches-Montagnes. In einem knappen Fight sicherte sich das Heimteam einen 3:2 Sieg und somit den 9. Sieg im 9. Spiel.

 

Die Stimmung vor dem Spiel war angespannt. Die Jurassierinnen sind unangenehme Gegnerinnen, die schnell über ihre Aussenpositionen spielen können. Diese Spielart liegt den Münsingerinnen gar nicht. Der Gameplan ihrer Seite beinhaltete eine stabile Annahme und viele Pässe über die Mitte. Der Plan wurde in der Startphase gut umgesetzt, es war ein ausgeglichenes Spiel. Die Aaretalerinnen kontrollierten das Spiel, die Gäste hatten Mühe zu punkten. So ging der Satz verdient mit 25:19 an das Heimteam.

 

Im 2. Satz drehte VFM auf und Münsingen gelang es nicht mitzuziehen. Locker kamen die Angriffe an den Blockspielerinnen des Heimteams vorbei. Auch die verlangten Änderungen von Coach Haenni konnten nicht umgesetzt werden. Immer mehr geriet Münsingen in Bedrängnis und verlor Punkt um Punkt, was die Gäste hingegen zu pushen schien. Hinzu kam, dass die Annahme der Münsingerinnen ihre Stabilität verlor und so die Mitteangreiferinnen nicht wie erwünscht eingesetzt werden konnten. Der Satz ging deutlich 15:25 in den Jura. Abhacken und Kopf hoch war die Devise.

 

Münsingen musste sich beim Neustart in Satz 3 etwas einfallen lassen, ansonsten würde das Spiel schneller vorbei sein, als ihnen lieb sein konnte. Der Start war erneut ausgeglichen. Die Annahme auf Münsinger Seite stabilisierte sich wieder und endlich gelang es auch, die Angriffe der Gegnerinnen vermehrt zu blocken. Die Jurasierinnen liessen sich dennoch nicht recht abschütteln und blieben hartnäckig. Mit einem Schlussspurt und einigen guten Services blieb der Satz 25:21 in Münsingen.

 

Im 4. Satz wollten die Aaretalerinnen den Sack zu machen. Münsingen startete gut, brachte die gegnerische Passeuse immer wieder dazu, Rettungsbälle auf die Aussenpositionen zu spielen, worauf das Heimteam mittlerweile vorbereitet war. Nun gelange es Münsingen auch vermehrt über aussen zu punkten. VFM glich erstmals aus zum 20:20, vorher lag Münsingen stets vorne. 5 Fehler und einen Punkt später stand Münsingen vor dem 21:25. So schnell kann’s im Volleyball gehen!

 

Bei Münsingen machte sich teilweise etwas Erschöpfung bemerkbar, das attraktive Spiel lebte von langen und intensiven Ballwechseln. Das Heimteam riss sich noch einmal zusammen, den der Fortsetzung der Serie lag in der Luft. Im 5. Satz beginnt bekanntlich alles von vorne. Nicht so bei Münsingen, die Fehler zogen sich weiter, schnell waren die Damen 1:4 im Hintertreffen. Coach Haenni nahm ein Timeout, die zeigte seien Wirkung. Münsingen spielte nach der alten Volleyballweisheit „Punkt für Punkt“ und näherte sich VFM immer mehr an. Libera Anna Siffert kam neu ins Spiel und machte ihre schwierige Arbeit ausgezeichnet. Beim Seitenwechsel war Münsingen noch 6:8 hinten. Es war die Idee von Passeuse Läderach und die Umsetzung von Captaine Armbruster: Jeder Ball wurde als Einbeiner von Armbruster angegriffen, jedes Mal war der Block der Gegnerinnen nicht da und jedes Mal war es Punkt. Beim Ausgleich zum 13:13 nahmen die Gäste ihr Timeout. Nun hiess es Nerven behalten. Nach 2 Stunden und 3 Minuten schloss Münsingen das Spiel mit einem glücklichen Ass ab.

 

Am kommenden Wochenende steht eine Doppelrunde an. Am Samstag geht’s nach Münchenbuchsee und am Sonntag steht das letzte Heimspiel des Jahres gegen Volley Solothurn an.

 

Telegramm:

VBC Münsingen – Volleyball Franches-Montagnes 3:2 (25:19, 15:25, 25:21; 21:25; 15:13)

Spieldauer: 2 h 3 min

Kader VBC Münsingen: R. Armbruster (C), Anna Siffert (L), S. Rothenbühler (L), K. Karl, C. Balduini, M. Läderach, J. Nietlispach, L. Walther, C. Ritz, M. Kammer

  1. Haenni (Coach)

abwesend: S. Henseler (Familie)

 

Michelle Kammer, VBC Münsingen