Archiv Kategorie: Damen 1

«Aggressiv» ist das neue «abgeklärt»!

Am gestrigen Sonntagnachmittag erkämpfte sich das Damen 1 des VBC Münsingen in einem Spiel auf hohem Niveau ein souveränes 3:0 gegen den VBC Uni Bern.

 

Nach der ernüchternden Niederlage vom letzten Wochenende, waren die Spielerinnen und Coaches des VBC Münsingens top motiviert, heute ein besseres Gesicht zu zeigen.

«Abgeklärt» war gestern – «aggressiv» ist das neue Moto!

Trotz guter Vorbereitung gestaltete sich der Start denkbar schlecht, denn die Aaretalerinnen lagen kurzum 0:3 hinten. Sie liessen sich aber davon nicht beeindrucken und erkämpften sich nicht nur den Ausgleich, sondern gleich einen 3 Punkte Vorsprung. Auch an Showeinlagen mangelte es bereits im ersten Satz nicht. Bereits vor dem zehnten Punkt kam der Zauberfuss von Mittelblockerin Ch. Ritz zum Einsatz. Mit gutem Service und intelligenten Angriffsbällen konnte der Vorsprung weiter ausgebaut werden und der erste Satz ging mit 25:20 sicher aufs Konto der Münsingerinnen.

 

Der zweite Satz ging im gleichen Stil weiter. Durch die starken Service der Spielerinnen um Coach Zindel, musste das Heimteam oft die Lösung über die Aussenposition suchen, was es den Münsingerinnen ermöglichte, ein solides Blockspiel zu organisieren und über das Match gesehen stolze 13 Blockpunkte zu sammeln.

Obwohl der VBC Münsingen auch im zweiten Satz über weite Strecken 5 Punkte vorlag, schlichen sich erstmals leichte Unsicherheiten in der Annahme und der Verteidigung ein. Dies reichte den Stadtbernerinnen um sich am Satzende den Anschluss zum 25:25 zu erkämpfen. Dank dem nötigen Willen und etwas Glück konnten die Münsingerinnen aber zuerst den Punkt zum 26:24 und dann auch noch den Satzball – durch Capitaine Henseler, mit einem gekonnten Blockoutschlag – für sich entscheiden.

 

Der letzte Satz blieb lange ausgeglichen. Die Spielerinnen des VBC Uni Bern liessen sich nicht abschütteln und begannen, das Tempo des Spiels verstärkt zu kontrollieren. Obwohl punktemässig immer noch vorne, war die Lage der Münsingerinnen weniger komfortabler als zuvor. Die bisher tolle Energie drohte nachzulassen, weshalb Coach Zindel mit einem Timeout reagierte, um seine Spielerinnen wieder auf Kurs zu bringen. Seine Intervention schien Wirkung zu zeigen, konnten sich sein Team doch – zuvor noch knapp mit 19:18 vorne – nun deutlich absetzten. Dank harten Angriffen aus der Mitte und druckvollem Service gewannen die Aaretalerinnen dann auch den dritten Satz mit 25:20.

 

Mit 3 Punkten im Gepäck und zufrieden mit der gezeigten Leistung, verliess das Damen 1 des VBC Münsingen die Universitätssporthalle um – bei einem doch eher «abgeklärten» als «aggressiven» Feierabend – neue Energie für die kommende Woche zu tanken.

 

Matchtelegramm:

VBC Münsingen – VBC Uni Bern 3:0 (25:20; 27:25; 25:20)

Kader VBC Münsingen: S. Henseler (C), A. Siffert (L), S. Rothenbühler (L), K. Karl,

Läderach, C. Weiss, Ch. Balduini, Ch. Ritz, J. Florin, M. Wyss, J. Nietlispach, X. Melas,

Lerf, J. Heim

Zindel (Head Coach), Ph. Haffner, R. Rüegg, M.Kammer (Assistant Coaches)

Rüegg, M. Kammer (verletzt)

 

Passivität rächte sich beim VBC Münsingen

Im 4. Meisterschaftsspiel setzte sich für den VBC Münsingen eine 1:3-Niederlage gegen Volleyball Franches-Montagnes ab. Besonders in die beiden ersten Sätze war das Heimteam nicht in der Lage Druck auf den Gegner auszuüben. Trotz einer Steigerung in den Sätzen 3 und 4 war das Spiel gegen den Tabellennachbarn nicht mehr zu wenden.

 

Die Gäste reisten mit einem veränderten Kader im Vergleich zum letzten Jahr an, was es den Münsingerinnen schwierig machte, den Gegner einzuschätzen. Das Spiel startete ausgeglichen, doch dem Heimteam gelang es noch nicht, den Gameplan konsequent umzusetzen. Dies rächte sich beim Stand von 10:11, als VFM mit 4 Punkten davon zog und Coach Zindel zu seinem ersten Timeout gezwungen war. Trotz mehreren Spielerinnenwechsel und einem weiteren Timeout gelang es dem Team nicht, die Punkte aufzuholen. Besonders über die Aussen- und Diapositionen konnte nicht genügend Druck aufgebaut werden, so ging der Satz mit 20:25 an die Gäste.

 

Im zweiten Satz wollten es die Aaretalerinnen mit leicht veränderter Startaufstellung endlich besser machen. Das Gegenteil geschah allerdings: Die Annahme nahm an Stabilität ab, so dass die Passeusen Läderach und Weiss die Mitten nicht mehr einsetzen konnten. Die Passivität im Angriff konnte nicht abgeschüttelt werden, so dass die technisch starken Jurasierinnen den Ball aggressiv ins gegnerische Feld brachten, was meist zu einem Punkt führte. Der Satz war mit 13:25 schnell abgehakt.

 

Wieder schraubte der Coachingstaff an der Aufstellung herum und diesmal schien es zu Beginn zu wirken. Schnell war das Heimteam mit 4 Punkten in Führung und zwang diesmal VFM zu einem Timeout und Wechsel. Die Jurassierinnen liessen sich jedoch nicht wirklich abschütteln und blieben aggressiv. Vermehrt brachte Münsingen den Ball mit Druck in die gegnerische Hälfte. Trotzdem gelang es VFM zum 21:21 auszugleichen. Von da an bewegten sich die Teams auf Augenhöhe und schaukelten sich bis zum 31:30 hoch, bevor Münsingen den x-ten Satzball in diesem Satz verwertete.

 

Es keimte Hoffnung auf bei Münsingen! Mit derselben Startaufstellung wie im Satz zuvor war Münsingen jedoch von Beginn weg im Rückstand. Bereits bei 6:11 und 12:16 musste Zindel seine beiden Timeouts nehmen. Nach dem zweiten Timeout gelang es dem Team, sich nach und nach dem Ausgleich zu nähern, so dass auch VFM seine beiden Auszeiten nehmen musste. Bei 18:21 griff Nietlispach ins Spiel ein, welche anschliessend mit starken Services dazu beitrug, bis zum 22:23 aufzuholen. Trotzdem verwerteten die Gäste den ersten Matchball zum 22:25.

 

Am kommenden Sonntag ist der VBC Münsingen bei Uni Bern im Neufeld zu Gast.

 

Telegramm:

VBC Münsingen – Volleyball Franches-Montagnes 1:3 (20:25, 13:25, 32:30, 22:25)

Spieldauer: 1 h 48 min

Kader VBC Münsingen: S. Henseler(C), Anna Siffert (L), S. Rothenbühler (L), M. Wyss, C. Balduini, S. Lerf, M. Läderach, C. Weiss, K. Karl, J. Florin, J. Nietlispach, C. Ritz, X. Melas, J. Heim

  1. Zindel (Coach), P. Hafner (Assistant Coach)
  2. Kammer, R Rüegg (beide verletzt)

 

Michelle Kammer, VBC Münsingen

Der lange Weg zum Güggeli

Im zweiten Meisterschaftsspiel der Saison erkämpften sich das Damen 1 des VBC Münsingen einen knappen 3:2 Sieg gegen das aufstrebende Team des VBC Oberdiessbach.

Die Münsingerinnen kamen mit viel Energie und Freude auf das Spiel nach Oberdiessbach. Die gute Stimmung konnten sie im ersten Satz auch in einen souveräne Startphase umwandeln, und gingen bald mit 14:8 in Führung. Mit starkem Service und solidem Spielaufbau brachten die Aaretalerinnen das frisch aufgestiegene Heimteam immer wieder in Bedrängnis. Erst gegen Ende des ersten Durchgangs fanden die Oberdiessbacherinnen den Tritt und kämpften sich wieder etwas heran. Trotzdem ging der erste Satz mit 25:19 klar an den VBC Münsingen.

Nach einem zuerst ausgeglichenen Start in den zweiten Satz, schafften es die Volleyballerinnen des VBC Münsingen erneut, sich mit 6 Punkten abzusetzen. Danach schlichen sich aber immer mehr Ungenauigkeiten ein und Headcoach Zindel musste mit Timeout und Spielerwechsel reagieren. Seine Interventionen zeigten Wirkung und das Gastteam konnte den Vorsprung wieder ausbauen. Beim Stand von 23:18 steigerten sich die Oberdiessbacherinnen nochmals und die Gäste aus Münsingen konnten den Satzverlust nur knapp verhindern. Mit etwas Glück und effizientem Angriff aus der Mitte (C. Ritz) gewannen die Aaretalerinnen den zweiten Satz doch noch mit 25:23.

Im dritten Satz war von Anfang an der Wurm drin. Die Münsingerinnen bekundeten sowohl in der Annahme wie auch beim Abschluss Mühe und waren Mitte Satz entsprechend mit 4 Punkten im Rückstand. Auch das Timeout bei 13:17 hatte nicht die erhoffte Wirkung und der dritte Satz ging klar an das Team aus Oberdiessbach.

In leicht veränderter Formation startete das Team von Silvan Zindel in den vierten Satz. Doch die Münsingerinnen hatten die Unsicherheit aus dem letzten Satz noch nicht überwunden und lagen bald mit mehreren Punkten zurück. Besonders im hinteren Drittel des Satzes profitierten die Oberdiessbacherinnen gekonnt von der fehlenden Aggressivität der Gäste und erarbeiteten sich ganze 9 Satzbälle. Mit dem Einwechsel der jungen C. Balduini ging aber ein Ruck durch die mit dem Rücken zur Wand stehende Mannschaft. Durch couragierte Anspiele und mutige Aktionen im Angriff kämpfte sich das Team rund um Capitaine Henseler bis zum Stand von 22:24 zurück. Mit einem wuchtigen Angriff aus dem Rückraum entschieden die Gastgeberinnen den vierten Satz aber dennoch für sich.

Das Team aus Münsingen hatte aber wieder Mut gefasst. Stark starteten sie in den Entscheidungssatz. Dank druckvollem Service der neu eingewechselten K. Karl und den präzisen Angriffsbällen von C. Ritz waren die Münsingerinnen beim Seitenwechsel zwei entscheidende Punkte vorne.
Die Oberdiessbacherinnen gaben sich aber noch lange nicht geschlagen. Beide Teams kämpften verbissen um den Sieg und lieferten sich – angepeitscht von den vollen Zuschauerreihen – eine intensive Schlussphase. Die beiden Teams schenkten sich gar nichts mehr und so sprang das Momentum hin und her. Das Team aus Oberdiessbach wehrte drei Matchbälle ab, bis dann ein nur um Millimeter ins Out geschlagene Ball den Gästen den fünften Satz mit 18:16 und somit den Sieg einbrachte.

So kamen die Münsingerinnen zwar etwas später als geplant, dafür noch hungriger, doch noch zu ihrem Güggeli im Chörbli. Merci Restaurant Löwen, Wichtrach!

Matchtelegramm:
VBC Münsingen – VBC Oberdiessbach 3:2 (25:19; 25:23; 18:25; 22:23; 18:16)
Kader VBC Münsingen: S. Henseler (C), A. Siffert (L), S. Rothenbühler (L), K. Karl, M. Läderach, C. Weiss, Ch. Balduini, Ch. Ritz, J. Florin, M. Wyss, J. Nietlispach, X. Melas, S. Lerf, J. Heim
Zindel (Coach), R. Rüegg, (Assistant Coach)
R. Rüegg, M. Kammer (beide verletzt)

Geglückter Start in die Saison 19/20

Die Volleyballerinnen des VBC Münsingens starten mit einem 3:1 gegen den VBC Münchenbuchsee in die neue Saison. Ebenfalls stehen sie im Schweizer-Cup eine Runde weiter, wo sie am Montag gegen ein stark aufspielendes Groshöchstetten gewinnen konnten.

Am vergangenen Sonntag startete das Damen 1 des VBC Münsingen in die neue Volleyballsaison. Die Vorbereitung verlief gut und die Aaretalerinnen konnten sich letzte Woche in Chur noch den Feinschliff holen. Mit einem Kader von 14 Leuten wollte Zindel seinem Team zum ersten Sieg verhelfen. Durch die verletzungsbedingten Abwesenheiten von M. Kammer und R. Rüegg bot sich die Gelegenheit, die jungen Spielerinnen mit an das Spiel zu nehmen.

Die Münsingerinnen um Captain Henseler starteten verhalten ins erste Heimspiel vor recht vollen Rängen. Danach fanden sie aber ins Spiel und konnten sich ein paar Punkte absetzen Die guten Serviceserien von X. Melas und J. Florin vergrösserten den Abstand auf das Team von Münchenbuchsee kontinuierlich. So ging der erste Satz recht deutlich mit 25 zu 16 ans Heimteam. Den Damen rund um Zindel war jedoch klar, dass das gegnerische Team noch mehr draufhatte und sie auch in den Folgesätzen stark aufspielen mussten, um die 3 Punkte zu Hause zu behalten.

Der zweite Satz begann gut, die Aaretalerinnen waren bald einmal mit 4 Punkten voraus. Doch die Nummer 8 der Münchenbuchseerinnen, S. Grawehr, fand immer besser ins Spiel und bereitete dem Heimteam nun grössere Schwierigkeiten als noch im ersten Satz. Das Gastteam kam näher ran, vermochte aber die Münsingerinnen nicht zu überholen und so ging auch der zweite Satz mit 25 zu 21 ans Heimteam.

Den wohl spektakulärsten Ballwechsel bekamen die zahlreich anwesenden Zuschauerinnen und Zuschauer im dritten Satz geboten. Der Beginn des Satzes verlief eng. Punkt für Punkt wurde ausgespielt und die Partie war zu diesem Zeitpunkt sehr ausgeglichen. Zurück zum spektakulären Ballwechsel. Janina Florin brachte den Ball am Service ins Spiel und bereitete damit den Münchenbuchseerinnen grössere Schwierigkeiten, doch der Ball kam zurück auf die Hälfte der Münsingerinnen. Es folgte eine nicht ganz optimal geschobene Manchette, ein durch zu viel überlegen missglückter Pass und danach das Kunststück von Christina Ritz ala Christiano Ronaldo. Sie verflog den Ball, hatte keine Chance ihn mit den Händen ins gegnerische Feld zu spielen, doch sie wäre nicht Christina, wenn sie dies nicht auch mit dem Fuss könnte. Noch in der Luft spielte sie denn Ball mit ihrem rechten Wunderfuss übers Netz. Das Publikum explodierte, der Spielzug ging jedoch weiter, ehe Ritz ihn selber am Netz mit einem Hammerschalg beendete. Doch auch dieser spektakuläre Punkt änderte nichts daran, dass die Aaretalerinnen einem Rückstand hinterherhinkten und den Satz schlussendlich mit 23 zu 25 an Münchenbuchsee abgeben mussten.

Auch der vierte Satz war hart umkämpft. Zindel stellte sein Team etwas um, gewährte der jungen Jael Heim eine Pause und brachte die erfahrene Katja Karl ins Spiel. Bis zum ersten Timeout von Münchenbuchsee beim Stand von 11 zu 10 für Münsingen war es eine enge Angelegenheit. Danach konnte sich das Team um Captain S. Henseler etwas absetzen und führte zwischenzeitlich mit 16 zu 11 Punkten. Doch die Münchenbuchserinnen gaben sich nicht so einfach geschlagen, kämpften sich noch einmal zum Gleichstand und übernahmen sogar die Führung. X. Melas reagierte darauf erneut mit einer starken Serviceserie für Münsingen und brachte das Team wieder in Führung, ehe Christina Ritz dem Spiel mit einem erfolgreichen Angriff zum 25 zu 23 für Münsingen ein Ende setzte. Somit ging die erstePartiel der Saison mit 3 zu 1 an die Damen des VBC Münsingen.

 

Bereits am Folgetag stand das nächste Spiel auf dem Programm. Die 1. Liga von Münsingen spielte Zuhause gegen die 3. Liga pro des VBC Grosshöchstetten. Die Partie begann gut, doch schnell wurde klar, dass die Spielerinnen von Grosshöchstetten nichts zu verlieren hatten und immer wie besser wurden. Sie wehrten sich nach Kräften, spielten zeitweise sehr gut und die Aaretalerinnen verloren etwas den Tritt. Doch am Schluss konnten sich die Damen rund um Zindel dann doch mit 3 zu 0 durchsetzen und stehen somit in der nächsten Runde des Schweizer-Cup, wo nun das 1. Liga Team des VC Uettligen wartet.

Matchtelegramm:

VBC Münsingen – VBC Münchenbuchsee 3:1 (25:16; 25:21; 23:25; 25:23)

VBC Münsingen – VBC Grosshöchstetten 3:0 (25:18; 30:28; 25:16)

Kader VBC Münsingen: S. Henseler(C), A. Siffert (L), S. Rothenbühler (L), K. Karl, M. Läderach, C. Weiss, Ch. Balduini, Ch. Ritz, J. Florin, M. Wyss, J. Nietlispach, X. Melas, S. Lerf, J. Heim

Zindel (Coach), R. Rüegg, P. Hafner (Assistant Coach)

Rüegg, M. Kammer (beide verletzt)

VBC Münsingens Saisonstart

Neue Trainer, neue Spielerinnen, selbes Ziel: Im Damenteam des VBC Münsingen gab es auf die neue Saison hin einige personelle Veränderungen. Als Ziel hat sich das Team erneut einen der vordersten Plätze der 1. Liga Gruppe B gesetzt. Saisonstart ist der 13. Oktober in der Schlossmatt.

Mitte Oktober geht die Volleyballmeisterschaft 2019/20 los. Im Münsinger Trikot werden dabei drei neue Gesichter zum ersten Mal auflaufen. Es handelt sich um drei junge Damen, welche im Berner Volleyball noch unbeschriebene Blätter sind. Auch auf der Bank gibt es zwei neue Gesichter, die in der Region bekannt sind.

Carmen Weiss konnte vom VBC Ebikon verpflichtet werden. Sie wird mit Marina Läderach das Duo auf der Passposition bilden. Die bisherige Passeuse Chiara Balduini bleibt als Trainingsgast und Ergänzungsspielerin dem Team erhalten. Die Dialektvielfalt wird durch den Bündner Dialekt im Team erweitert. Xenia Melas von Rätia Volley erweitert die Gruppe er Aussen- und Diagonalangreiferinnen. Ebenfalls wechselt Xenias bisherige Teamkollegin Janina Florin ins Aaretal. Sie spielte daneben in der NLB vom VBC Glaronia. Janina komplettiert das Team der Mitteblockerinnen um Christina Ritz und Jasmin Nietlispach. Ergänzt wird das Trio von Michèle Wyss, welche regelmässig das Training besuchen und zu Teileinsätzen kommen wird. Ähnlich wie Michèle wird Saskia Lerf das Team ergänzen, allerdings auf der Aussen- / Diagonalposition. Die Aussen- und Diagonalpositionen sind noch nicht fix bezogen, die Spielerinnen sind in der Lage auf beiden zu agieren. Die Jüngste im Bunde ist Jael Heim, welche vermehrt zu Einsätzen in der 1. Liga kommen wird. Weiter gehören Katja Karl, Rahel Rüegg, Michelle Kammer und Sabrina Henseler zu den Angreiferinnen. Die bisherigen Liberas Anna Siffert und Serina Rothenbühler bringen weiterhin Konstanz in die Annahme und Defense. Somit ist das Team in der Lage, trotz der Abgänge der beiden angriffsstarken Damen Rahel Armbruster (Rücktritt) und Linda Walther (Münchenbuchsee NLB) eine komplette und vielfältige Truppe aufzustellen.

Henseler wurde vor einem Monat vom Team zur neuen Captain gewählt. Als erfahrene Spielerin ist sie die richtige, um das Bindeglied zwischen Trainern und Spielerinnen zu bilden. An derselben dreistündigen Teamsitzung wurde ebenfalls das Ziel gesetzt, wieder in den vorderen Rängen ein Wörtchen mitreden zu wollen. Neuer Headcoach der Aaretalerinnen ist Silvan Zindel. Der NLA-erfahrene Trainer konnte bereits im Frühling verpflichtet werden, aufgrund verschiedener Verpflichtungen wurde jedoch vorerst nur mit einem Athletiktrainer und wenigen Balltrainings gearbeitet. Seit August trainiert das Team dafür umso intensiver an technischen und taktischen Elementen. Unterstützt wird Zindel von Philippe Hafner, dem Coach der 2. Liga. Wegen der Doppelbelastung wird Hafner hauptsächlich in einem Training pro Woche das Team unterstützen.

Den letzten Schliff holten sich die Aaretalerinnen im Trainingsweekend in der Ostschweiz, bevor das erste Meisterschafts- und am Folgetag das erste Cupspiel stattfindet.

Kader 1. Liga VBC Münsingen Saison 2019/20
S. Zindel (Coach), P. Hafner (Assistent Coach)
S. Henseler (Aussen / Dia, Captain), J. Florin (Mitte), M. Kammer (Aussen / Dia), K. Karl (Aussen / Dia), M. Läderach (Pass), X. Melas (Aussen / Dia), J. Nietlispach (Mitte), C. Ritz (Mitte), S. Rothenbühler (Libera), R. Rüegg (Aussen / Dia), A. Siffert (Libera), C. Weiss (Pass)
Ergänzungskader: C. Balduini (Pass), J. Heim (Aussen / Dia), S. Lerf (Aussen / Dia), M. Wyss (Mitte)

Michelle Kammer, VBC Münsingen

Neue Trainer, neue Spielerinnen, selbes Ziel: Im Damenteam des VBC Münsingen gab es auf die neue Saison hin einige personelle Veränderungen. Als Ziel hat sich das Team erneut einen der vordersten Plätze der 1. Liga Gruppe B gesetzt. Saisonstart ist der 13. Oktober in der Schlossmatt.

Mitte Oktober geht die Volleyballmeisterschaft 2019/20 los. Im Münsinger Trikot werden dabei drei neue Gesichter zum ersten Mal auflaufen. Es handelt sich um drei junge Damen, welche im Berner Volleyball noch unbeschriebene Blätter sind. Auch auf der Bank gibt es zwei neue Gesichter, die in der Region bekannt sind.

Carmen Weiss konnte vom VBC Ebikon verpflichtet werden. Sie wird mit Marina Läderach das Duo auf der Passposition bilden. Die bisherige Passeuse Chiara Balduini bleibt als Trainingsgast und Ergänzungsspielerin dem Team erhalten. Die Dialektvielfalt wird durch den Bündner Dialekt im Team erweitert. Xenia Melas von Rätia Volley erweitert die Gruppe er Aussen- und Diagonalangreiferinnen. Ebenfalls wechselt Xenias bisherige Teamkollegin Janina Florin ins Aaretal. Sie spielte daneben in der NLB vom VBC Glaronia. Janina komplettiert das Team der Mitteblockerinnen um Christina Ritz und Jasmin Nietlispach. Ergänzt wird das Trio von Michèle Wyss, welche regelmässig das Training besuchen und zu Teileinsätzen kommen wird. Ähnlich wie Michèle wird Saskia Lerf das Team ergänzen, allerdings auf der Aussen- / Diagonalposition. Die Aussen- und Diagonalpositionen sind noch nicht fix bezogen, die Spielerinnen sind in der Lage auf beiden zu agieren. Die Jüngste im Bunde ist Jael Heim, welche vermehrt zu Einsätzen in der 1. Liga kommen wird. Weiter gehören Katja Karl, Rahel Rüegg, Michelle Kammer und Sabrina Henseler zu den Angreiferinnen. Die bisherigen Liberas Anna Siffert und Serina Rothenbühler bringen weiterhin Konstanz in die Annahme und Defense. Somit ist das Team in der Lage, trotz der Abgänge der beiden angriffsstarken Damen Rahel Armbruster (Rücktritt) und Linda Walther (Münchenbuchsee NLB) eine komplette und vielfältige Truppe aufzustellen.

Henseler wurde vor einem Monat vom Team zur neuen Captain gewählt. Als erfahrene Spielerin ist sie die richtige, um das Bindeglied zwischen Trainern und Spielerinnen zu bilden. An derselben dreistündigen Teamsitzung wurde ebenfalls das Ziel gesetzt, wieder in den vorderen Rängen ein Wörtchen mitreden zu wollen. Neuer Headcoach der Aaretalerinnen ist Silvan Zindel. Der NLA-erfahrene Trainer konnte bereits im Frühling verpflichtet werden, aufgrund verschiedener Verpflichtungen wurde jedoch vorerst nur mit einem Athletiktrainer und wenigen Balltrainings gearbeitet. Seit August trainiert das Team dafür umso intensiver an technischen und taktischen Elementen. Unterstützt wird Zindel von Philippe Hafner, dem Coach der 2. Liga. Wegen der Doppelbelastung wird Hafner hauptsächlich in einem Training pro Woche das Team unterstützen.

Den letzten Schliff holten sich die Aaretalerinnen im Trainingsweekend in der Ostschweiz, bevor das erste Meisterschafts- und am Folgetag das erste Cupspiel stattfindet.

Kader 1. Liga VBC Münsingen Saison 2019/20
S. Zindel (Coach), P. Hafner (Assistent Coach)
S. Henseler (Aussen / Dia, Captain), J. Florin (Mitte), M. Kammer (Aussen / Dia), K. Karl (Aussen / Dia), M. Läderach (Pass), X. Melas (Aussen / Dia), J. Nietlispach (Mitte), C. Ritz (Mitte), S. Rothenbühler (Libera), R. Rüegg (Aussen / Dia), A. Siffert (Libera), C. Weiss (Pass)
Ergänzungskader: C. Balduini (Pass), J. Heim (Aussen / Dia), S. Lerf (Aussen / Dia), M. Wyss (Mitte)

Michelle Kammer, VBC Münsingen

VBC Münsingen sichert sich die Play-offs und ist zurück auf dem 1. Rang

Im letzten Heimspiel der Qualifikation sicherten sich die Damen des VBC Münsingen gegen den TV Grenchen definitiv die Play-offs. Nach einem harten Stück Arbeit nach 2:01 Stunden holten sich die Aaretalerinnen den 3:2 Sieg nach einem 0:2 Rückstand.

Es gibt Teams, gegen die ist man zwar Favorit beispielsweise auf Grund der Tabellensituationen, doch die liegen einem einfach nicht. Für den VBC Münsingen ist der TV Grenchen so ein Team. Das erste Spiel ging deutlich an Münsingen, dennoch war man im Aaretal auf die Solothurnerinnen vorbereitet. Dachte man jedenfalls. Das Heimteam startete denkbar schlecht: Bereits nach 8 Punkten und 2:6 musste das durch Martin Rostetter ergänzte Coachingduo das erste Timeout nehmen. Der Rückstand konnte jedoch nicht merklich verringert werden. Besonders in der Annahme brachten die Spielerinnen nicht ihre Leistung, weshalb gleich beide Aussenangreiferinnen ausgetauscht wurden. Doch auch diese Massnahme zeigte kaum Wirkung, der Satz ging deutlich an Grenchen mit 15:25.

Fehlstart in ein Spiel, das geschah Münsingen im 2019 bereits öfters. Schnell wollten die Damen reagieren, verloren war ja noch nichts. Mit leicht veränderter Startaufstellung ging’s in Satz Nummer 2. Die Teams starteten ausgeglichen, die Annahme immer noch unstabil, jedoch fanden die Angriffe der Münsingerinnen vermehrt das Feld der Gäste. Trotzdem hatte Grenchen über den ganzen Satz hinweg einen leichten Vorsprung. Auf Münsinger Seite schien es, als glauben die Frauen nicht an ihre Stärken. Das Heimteam wirkte statisch und war oft einen Schritt zu spät. Grenchen holte sich den Satz mit 22:25.

Im dritten hatte Münsingen nichts mehr zu verlieren. Das System wurde leicht angepasst, in der Woche zuvor wurde eine neue Variante ausprobiert. Endlich waren die Aaretalerinnen in der Lage, ihren starken Service auszupacken, wodurch Grenchen prompt in Rücklage geriet. Besonders Läderach setzte eine Serie von 6 Punkten durch. Grenchens Coach musste ihre Timeouts früh nehmen und dem Heimteam gelang es, den Vorsprung auszubauen. Nach und nach kamen einige Blockpunkte hinzu. Die Aaretalerinnen bauten den Vorsprung kontinuierlich aus, so dass es am Ende 25:11 stand.

Etwas euphorisch lag Münsingen im 4. Satz gleich zu Beginn etwas zurück, doch die Coaches Haenni und Rostetter holten die Spielerinnen zurück und schnell war der Satz gedreht. Der Bann war gebrochen: Münsingen agierte konzentrierter und vor allem kämpften die Damen um jeden Ball. Doch Grenchen wäre nicht der unangenehme Gegner für Münsingen, hätten sie sich in diesem Satz nicht noch einmal zurückgekämpft. Der Vorsprung reichte jedoch, damit sich das Heimteam in den 5. Satz rettete. Mit dem Punktegewinn war auch klar: Die Saison ist für den VBC Münsingen noch lange nicht vorbei, die Play-offs sind fix.

Das Tiebreak startete ausgeglichen, doch auf Münsinger Seite zweifelte an diesem Sonntagabend niemand an einem Sieg der Hausdamen. Beim Seitenwechsel nur einen Punkt im Vorsprung zogen die Damen anschliessend schnell davon und holte sich diesen Satz 15:11 und damit das Spiel 3:2.

Im Damen 1 stellten sich nun einige die Frage: Wieso nicht von Beginn an? Darauf gibt es vorerst keine Antwort. Die nächste Gelegenheit bietet sich dem VBC Münsingen auswärts gegen das heimstarke Volleyball Franches-Montagnes. Gegen die Jurasierinnen gewann Münsingen im Hinspiel knapp 3:2, weshalb am Samstag 16. Februar 2019 ein spannendes Spiel zu erwarten ist. Die kommenden Play-off-Daten wie auch die Gegner sind noch unbekannt.

Telegramm:
VBC Münsingen – TV Grenchen 3:2 (20:25, 25:26, 22:25)
Spieldauer: 2 h 1 min
Kader VBC Münsingen: R. Armbruster (C), Anna Siffert (L), Rothenbühler (L), S. Henseler, M. Wyss, K. Karl, M. Läderach, J. Nietlispach, C. Ritz, R. Rüegg, M. Kammer
F. Haenni (Coach), M. Rostetter (Assistant Coach)
C. Balduini, L. Walther (beide verletzt)

Michelle Kammer, VBC Münsingen

Heimsieg gegen VBC Lalden

Die 1.Ligistinnen traten am Samstag Zuhause in Münsingen die zweite Partie dieser Saison gegen die Walliser Aufsteigerinnen aus Lalden an. Das Spiel konnte mit 3:0 gewonnen und der zweite Playoff-Platz gefestigt werden.

Bereits im ersten Satz zeigte der Favorit Münsingen klar seine Überlegenheit. Die Walliserinnen wehrten sich nach Kräften, konnten aber nur punktuell Druck machen. Als sich dann noch eine Spielerin der Gäste verletzte, fielen sie vollends aus dem Rhythmus. Der erste Durchgang holten sich die Münsingerinnen deshalb deutlich mit 25:16.

Im zweiten Satz starteten die Aaretalerinnen dann ihrerseits sehr verhalten. Besonders in der Annahme war der Wurm drin und den Lalderinnen gelangen mehrere Serviceserien in Folge. Beim Stand von 4:12 für die Gegnerinnen hätte das Heimteam schon fast resignieren können. Doch mit mehreren guten Aktionen im Block und besserer Quote im Sideout-Spiel holten die Damen Punkt um Punkt auf. Lalden sah sich immer mehr in Bedrängnis, reagierte darauf aber eher mit Eigenfehlern als mit Druck. So ging dann auch dieser Satz am Ende ungefährdet mit 25:20 nach Münsingen.

Für den letzten Satz gab Coach Hänni einige personelle Änderungen durch. Mit zwei Nachwuchsspielerinnen, die normalerweise im Ergänzungskader fungieren, starten die Damen mutig in den dritten Durchgang. Mit vielen guten Abschlüssen am Netz distanzierten die Aaretalerinnen die Gäste erneut. Erst gegen Ende des Satzes spielte Lalden wieder munterer und machte einige Punkte gut. Das Timeout für das Heimteam beim Stand von 20:17 und zwei Wechseln zeigte, dass für die Damen noch nichts im Trockenen war! Die Reaktion gelang jedoch im richtigen Moment und somit stand es bei 25:22 Spiel, Satz und Sieg für die Münsingerinnen!

Das nächste Spiel bestreiten die 1.Liga-Damen des VBC Münsingen am Sonntag, 10. Februar 2019 um 16 Uhr Zuhause in der Schlossmatt gegen den TV Grenchen. Holen die Damen in diesem Spiel mindestens zwei Punkte stehen sie sicher in den Playoffs!

Matchtelegramm:
Resultat: 3:0 (25:16; 25:20; 25:22) Spieldauer: 1h 13min
für den VBC Münsingen im Einsatz: R. Armbruster (C), A. Siffert (L), S. Lerf (L), S. Henseler, K. Karl, M. Läderach, N. Nietlispach, C. Ritz, M. Kammer, M. Wyss, J. Heim
abwesend: S. Rothenbühler (Arbeit), R. Rüegg (Ausland), Ch. Balduini (verletzt), L. Walther (verletzt)
Coach: Frédéric Hänni

Münsingen ist zurück!

Nach zwei schwachen Leistungen und daraus folgenden Niederlagen zeigte der VBC Münsingen beim Leader volley muri bern erstmals im 2019 eine starke Leistung. Diese Leistung wird mit einem 3:0 Auswärtssieg belohnt. Die Play-offs sind für die Aaretalerinnen damit zum Greifen nahe.

Münsingen vs. Muri ist jeweils eine mit Spannung erwartete Affiche, bei der die Spielerinnen in beiden Lagern alles an einen Sieg setzen. In der eher kleinen Halle in Gümligen wurde das Heimteam von Läderachs Service überrascht, wodurch Münsingen gleich mit 4:0 vorlegte. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel auf Augenhöhe. Muri kämpfte sich über die Aussenpositionen Punkt für Punkt heran, bis zum Ausgleich zum 12:12. Coach Haenni wurde es sogleich das erste Mal zu heiss und er nahm sein Timeout. Dies wirke noch kaum. Münsingen geriet in der Annahme stark unter Druck und konnte so die Teamtaktik über die drei Mitteangreiferinnen nicht umsetzen. Als Muri den Vorsprung vergrösserte, wurde es dem Coach erneut zu bunt und er nahm seine zweite Auszeit bei 16:20. Kurz darauf folgte ein Spielerinnenwechsel, der die Aufholjagt der Münsingerinnen initiierte. Ball für Ball kämpften sich die Gäste zurück, abermals durch erfolgreiche Blockaktionen der Mitteangreiferinnen. Auch die Auszeiten des Heimcoaches unterbrachen den Lauf nicht. Trotzdem sahen sich die Aaretalerinnen mit 21:24 drei Matchbällen gegenüber, die Mitteangreiferin Ritz mit ihren starken Services allesamt vernichteten und sogleich bis zum Satzende durchzog. So drehte Münsingen den ersten Satz zum 26:24.

Wie das Team aus Münsingen vom Feld ging, mit derselben Aufstellung startete es in den zweiten Satz. Der Start in diesen Satz war ein Ebenbild des ersten. Gleich mit 5:0 legte Läderach am Service los. Einmal am Ball, begann auch Muri zu spielen. Münsingen agierte teilweise unkonzentriert, so dass Muri schnell zum 7:7 ausglich. Haenni wechselte eine Spielerin, dennoch war Münsingen stets in Bedrängnis. Das Heimteam zwang das Glück auf seine Seite und pushte sich mit jeder Aktion. Münsingen verlor kurzfristig das Kämpferherz. Coach Haenni appellierte an das konsequente Spiel und nach und nach punktete Münsingen wieder. Es dauerte bis zum 17:17, bis das Heimteam wieder ausgleichen konnte. Trotzdem hielt Muri den Druck besonders über die Aussenpositionen aufrecht und legte erneut vor. So sah sich Münsingen mit 22:23 in arger Rücklage, bevor Mitteangreiferin Armbruster sich zum Service aufmachte und das Heimteams in Nöte brachte, so dass auch dieser Satz nach Münsingen reiste: 25:23.

Die Münsingerinnen zeigten sich in der Satzpause euphorisch. Die knappen Satzresultate zu ihren Gunsten pushten sie weiter. Coach Haenni mahnte an die Disziplin. Die Gäste starteten stark und bauten den Vorsprung kontinuierlich aus. Passeuse Läderach gelang eine ausgezeichnete Passverteilung, wodurch auch die Aussenpositionen teilweise freie Bahn hatten. Zudem zeigte sich Münsingens Blockspiel von der besten Seite. Besonders Nietlispach holte sich Mal um Mal den Angriff der Gegenseite. Münsingen lag zwischenzeitlich 10 Punkte vor, doch kurz vor Schluss flatterten die Nerven. Muri kam Punkt für Punkt heran, glücklicherweise reichte der Vorsprung aus. Der letzte Punkt holten sich die Münsingerinnen, wie könnte es anders sein, mit einem Block von Armbruster und Nietlispach. So hiess es 25:19 und 3:0 für den VBC Münsingen.

In diesem Spiel setzte der VBC Münsingen die Taktik mit drei Mitteangreiferinnen und ohne „echte“ Diagonalangreiferin perfekt um. Muri gelang es während des ganzen Spiels nicht, diese in Schach zu halten. Münsingen hat nun 5 Punkte Vorsprung auf den 3. Platzierten VFM, gegen den noch eine Direktbegegnung ansteht. Die Play-offs liegen in Reichweite. Für die Aaretalerinnen folgt am Samstag ein Heimspiel gegen den VBC Lalden.

Telegramm:
Volley Muri Bern – VBC Münsingen (24:26, 23:25, 19:25)
Spieldauer: 1 h 25 min
Kader VBC Münsingen: R. Armbruster (C), Anna Siffert (L), S. Rothenbühler (L), S. Henseler, K. Karl, M. Wyss, M. Läderach, J. Nietlispach, L. Walther, C. Ritz, R. Rüegg, M. Kammer
F. Haenni (Coach)
C. Balduini, L. Riner (beide verletzt)

Michelle Kammer, VBC Münsingen

Eine Niederlage und ein Sieg am Doppelwochenende

Letztes Wochenende hatten die 1.Liga-Damen volles Programm. Am Samstag unterlagen die Münsingerinnen auswärts dem VBC Münchenbuchsee mit 2:3. Am Sonntag folgte auf diese Niederlage, welche die erste in der laufenden Meisterschaft war, ein deutlicher 3:0-Sieg gegen Volley Solothurn.
Das Spiel vom Samstag gegen den VBC Münchenbuchsee fand in einem wahren Hexenkessel statt. Die Münsingerinnen kannten die Buchsi-Halle bereits aus früheren Spielen. Speziell daran sind vor allem die beschränkten Platzverhältnisse. Für den Service hat man hinter der Grundlinie gefühlt einen Meter Platz. Was an diesem Samstag noch hinzu kam, waren die gleichzeitig nebeneinander geführten Spiele, die manchmal keine genaue Zuordnung der Schiedsrichter-Pfiffe zuliessen. Wenn man dann noch die Zuschauer, der gesamthaft drei laufenden Spiele dazu zählt, ist es nicht schwer auszurechen, wie hoch der Lärmpegel und die Temperatur in der Halle gewesen sein mussten.
Zum Match selber ist zu berichten, dass sich das Heimteam an diesem Tag teurer verkaufte, als den Münsingerinnen lieb war. Wie bereits im ersten Hinspiel punktete Münchenbuchsee viel über die Aussenpositionen. Zudem kam viel Druck im Service, was den Aaretalerinnen den eigenen Aufbau stark erschwerte. Hauptsächlich aus diesem Grund fanden sie sich anfangs Satz stets mit mehreren Punkten im Rückstand. Im ersten sowie im dritten Satz konnten die Münsingerinnen jeweils in letzter Minute den Kopf noch aus der Schlinge ziehen. Das war jedoch noch nicht das ganze Übel. Hinzu kam die schlechte Block-Defense-Arbeit. Statisch und unflexibel agierten die Gäste im eigenen Rückraum, während vorne am Netz der Block zu oft weder vom Timing noch von der Position zu stimmen schien. Als dann nach über 1,5 Stunden Spielzeit in den Sätzen 2:2 stand, konnte das beinahe als Zwischenerfolg abgetan werden.
Mit dieser Bilanz wollten sich die Gäste aber ganz sicher nicht zufriedengeben. Im Bewusstsein in dieser Saison noch ungeschlagen und Sieger aller bisherigen Tie-Breaks zu sein, starten die Münsingerinnen das erste Mal an diesem Tag druckvoll in einen Satz. Alle Zeichen standen auf Sieg, als bei 8:4 die Seiten gewechselt wurden. Doch an diesem Tag schien das Quäntchen Glück einfach nicht auf der Seite der Münsingerinnen zu sein. Erneut gelang es Münchenbuchsee mit ihren Services die Annahme der Aaretalerinnen zu destabilisieren. Punkt um Punkt ging aufs Konto des Heimteams. Als Buchsi dann nach einem umstrittenen Schiedsrichterentscheid zum 13:13 aufschloss, war die Vorentscheidung gefallen. Ein letztes Aufbäumen der Gäste und dann stand das Verdikt fest: 17:15 und somit der 3:2 Sieg für den VBC Münchenbuchsee.
Lange blieb den Damen keine Zeit, um die Köpfe hängen zu lassen. Gleich am nächsten Tag mussten alle Kräfte mobilisiert werden, damit gegen Volley Solothurn wieder besseres Volleyball gezeigt werden konnte. Schon beim Aufwärmen wurde schnell klar, dass sich Solothurn seit dem Hinspiel nicht gross verändert hatte. Der Aufsteiger, momentan auf dem zweitletzten Tabellenrang, hatte bisher wenig Zählbares erspielen können. Drei Punkte waren für die Damen also Pflicht.
Die Aaretalerinnen, denen die Heimhalle heute besonders gross vorkam, übernahmen von Beginn weg das Spieldiktat. Die schnellen Passvarianten von Läderach und die immer öfter blockfreien Angriffe machten den Solothurnerinnen das Leben schwer. Satz eins blieb deutlich mit 25:14 in Münsingen.
Coach Hänni wechselte im zweiten Satz nicht nur Spielerinnen, sondern auch das System. Da dies so gut von Statten ging, wäre dies dem ungeübten Zuschauer wahrscheinlich nicht einmal aufgefallen. Solothurn kämpfte weiterhin nach Kräften, was jedoch nicht belohnt wurde. Auch Durchgang zwei ging erneut mit 25:14 an die Münsingerinnen.
Im dritten und letzten Satz schienen die Gäste langsam zu resignieren. Auch beim Heimteam schien die Anspannung ein wenig nachzulassen, weshalb sich ein paar Fehler mehr einschlichen. Trotzdem holten sich die Münsingerinnen zum dritten Mal an diesem Tag den Satz zu 14 und jubelten verdient über den neunten Sieg in zehn Spielen.
Der letzte Match dieses Jahres bestreiten die 1.Liga-Damen auswärts gegen den VBC Oftringen. Das Spiel findet am Samstag, 22. Dezember um 15:30 Uhr in der Mehrzweckhalle Oftringen statt.
Matchtelegramme:
Resultat Münchenbuchsee: 2:3 (25:22; 24:26; 25:23; 19:25; 15:17) Spieldauer: 1h 58min
Resultat Solothurn: 3:0 (25:14; 25:14; 25:14) Spieldauer: 1h 04min
für den VBC Münsingen im Einsatz: R. Armbruster (C), A. Siffert (L), S. Rothenbühler (L), S. Henseler, C. Balduini, M. Läderach, N. Nietlispach, L. Walther, C. Ritz, R. Rüegg, M. Kammer
Coach: Frédéric Hänni
abwesend: K. Karl (krank)
Linda Walther, VBC Münsingen

Weisse Weste für den VBC Münsingen in Saisonhälfte

Es sollte ein mühsames Spiel werden am vergangenen Sonntag in Münsingen. Zu Gast beim VBC war Volleyball Franches-Montagnes. In einem knappen Fight sicherte sich das Heimteam einen 3:2 Sieg und somit den 9. Sieg im 9. Spiel.

 

Die Stimmung vor dem Spiel war angespannt. Die Jurassierinnen sind unangenehme Gegnerinnen, die schnell über ihre Aussenpositionen spielen können. Diese Spielart liegt den Münsingerinnen gar nicht. Der Gameplan ihrer Seite beinhaltete eine stabile Annahme und viele Pässe über die Mitte. Der Plan wurde in der Startphase gut umgesetzt, es war ein ausgeglichenes Spiel. Die Aaretalerinnen kontrollierten das Spiel, die Gäste hatten Mühe zu punkten. So ging der Satz verdient mit 25:19 an das Heimteam.

 

Im 2. Satz drehte VFM auf und Münsingen gelang es nicht mitzuziehen. Locker kamen die Angriffe an den Blockspielerinnen des Heimteams vorbei. Auch die verlangten Änderungen von Coach Haenni konnten nicht umgesetzt werden. Immer mehr geriet Münsingen in Bedrängnis und verlor Punkt um Punkt, was die Gäste hingegen zu pushen schien. Hinzu kam, dass die Annahme der Münsingerinnen ihre Stabilität verlor und so die Mitteangreiferinnen nicht wie erwünscht eingesetzt werden konnten. Der Satz ging deutlich 15:25 in den Jura. Abhacken und Kopf hoch war die Devise.

 

Münsingen musste sich beim Neustart in Satz 3 etwas einfallen lassen, ansonsten würde das Spiel schneller vorbei sein, als ihnen lieb sein konnte. Der Start war erneut ausgeglichen. Die Annahme auf Münsinger Seite stabilisierte sich wieder und endlich gelang es auch, die Angriffe der Gegnerinnen vermehrt zu blocken. Die Jurasierinnen liessen sich dennoch nicht recht abschütteln und blieben hartnäckig. Mit einem Schlussspurt und einigen guten Services blieb der Satz 25:21 in Münsingen.

 

Im 4. Satz wollten die Aaretalerinnen den Sack zu machen. Münsingen startete gut, brachte die gegnerische Passeuse immer wieder dazu, Rettungsbälle auf die Aussenpositionen zu spielen, worauf das Heimteam mittlerweile vorbereitet war. Nun gelange es Münsingen auch vermehrt über aussen zu punkten. VFM glich erstmals aus zum 20:20, vorher lag Münsingen stets vorne. 5 Fehler und einen Punkt später stand Münsingen vor dem 21:25. So schnell kann’s im Volleyball gehen!

 

Bei Münsingen machte sich teilweise etwas Erschöpfung bemerkbar, das attraktive Spiel lebte von langen und intensiven Ballwechseln. Das Heimteam riss sich noch einmal zusammen, den der Fortsetzung der Serie lag in der Luft. Im 5. Satz beginnt bekanntlich alles von vorne. Nicht so bei Münsingen, die Fehler zogen sich weiter, schnell waren die Damen 1:4 im Hintertreffen. Coach Haenni nahm ein Timeout, die zeigte seien Wirkung. Münsingen spielte nach der alten Volleyballweisheit „Punkt für Punkt“ und näherte sich VFM immer mehr an. Libera Anna Siffert kam neu ins Spiel und machte ihre schwierige Arbeit ausgezeichnet. Beim Seitenwechsel war Münsingen noch 6:8 hinten. Es war die Idee von Passeuse Läderach und die Umsetzung von Captaine Armbruster: Jeder Ball wurde als Einbeiner von Armbruster angegriffen, jedes Mal war der Block der Gegnerinnen nicht da und jedes Mal war es Punkt. Beim Ausgleich zum 13:13 nahmen die Gäste ihr Timeout. Nun hiess es Nerven behalten. Nach 2 Stunden und 3 Minuten schloss Münsingen das Spiel mit einem glücklichen Ass ab.

 

Am kommenden Wochenende steht eine Doppelrunde an. Am Samstag geht’s nach Münchenbuchsee und am Sonntag steht das letzte Heimspiel des Jahres gegen Volley Solothurn an.

 

Telegramm:

VBC Münsingen – Volleyball Franches-Montagnes 3:2 (25:19, 15:25, 25:21; 21:25; 15:13)

Spieldauer: 2 h 3 min

Kader VBC Münsingen: R. Armbruster (C), Anna Siffert (L), S. Rothenbühler (L), K. Karl, C. Balduini, M. Läderach, J. Nietlispach, L. Walther, C. Ritz, M. Kammer

  1. Haenni (Coach)

abwesend: S. Henseler (Familie)

 

Michelle Kammer, VBC Münsingen

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