Archiv Kategorie: Damen 1

Geglückter Start in die Saison 19/20

Die Volleyballerinnen des VBC Münsingens starten mit einem 3:1 gegen den VBC Münchenbuchsee in die neue Saison. Ebenfalls stehen sie im Schweizer-Cup eine Runde weiter, wo sie am Montag gegen ein stark aufspielendes Groshöchstetten gewinnen konnten.

Am vergangenen Sonntag startete das Damen 1 des VBC Münsingen in die neue Volleyballsaison. Die Vorbereitung verlief gut und die Aaretalerinnen konnten sich letzte Woche in Chur noch den Feinschliff holen. Mit einem Kader von 14 Leuten wollte Zindel seinem Team zum ersten Sieg verhelfen. Durch die verletzungsbedingten Abwesenheiten von M. Kammer und R. Rüegg bot sich die Gelegenheit, die jungen Spielerinnen mit an das Spiel zu nehmen.

Die Münsingerinnen um Captain Henseler starteten verhalten ins erste Heimspiel vor recht vollen Rängen. Danach fanden sie aber ins Spiel und konnten sich ein paar Punkte absetzen Die guten Serviceserien von X. Melas und J. Florin vergrösserten den Abstand auf das Team von Münchenbuchsee kontinuierlich. So ging der erste Satz recht deutlich mit 25 zu 16 ans Heimteam. Den Damen rund um Zindel war jedoch klar, dass das gegnerische Team noch mehr draufhatte und sie auch in den Folgesätzen stark aufspielen mussten, um die 3 Punkte zu Hause zu behalten.

Der zweite Satz begann gut, die Aaretalerinnen waren bald einmal mit 4 Punkten voraus. Doch die Nummer 8 der Münchenbuchseerinnen, S. Grawehr, fand immer besser ins Spiel und bereitete dem Heimteam nun grössere Schwierigkeiten als noch im ersten Satz. Das Gastteam kam näher ran, vermochte aber die Münsingerinnen nicht zu überholen und so ging auch der zweite Satz mit 25 zu 21 ans Heimteam.

Den wohl spektakulärsten Ballwechsel bekamen die zahlreich anwesenden Zuschauerinnen und Zuschauer im dritten Satz geboten. Der Beginn des Satzes verlief eng. Punkt für Punkt wurde ausgespielt und die Partie war zu diesem Zeitpunkt sehr ausgeglichen. Zurück zum spektakulären Ballwechsel. Janina Florin brachte den Ball am Service ins Spiel und bereitete damit den Münchenbuchseerinnen grössere Schwierigkeiten, doch der Ball kam zurück auf die Hälfte der Münsingerinnen. Es folgte eine nicht ganz optimal geschobene Manchette, ein durch zu viel überlegen missglückter Pass und danach das Kunststück von Christina Ritz ala Christiano Ronaldo. Sie verflog den Ball, hatte keine Chance ihn mit den Händen ins gegnerische Feld zu spielen, doch sie wäre nicht Christina, wenn sie dies nicht auch mit dem Fuss könnte. Noch in der Luft spielte sie denn Ball mit ihrem rechten Wunderfuss übers Netz. Das Publikum explodierte, der Spielzug ging jedoch weiter, ehe Ritz ihn selber am Netz mit einem Hammerschalg beendete. Doch auch dieser spektakuläre Punkt änderte nichts daran, dass die Aaretalerinnen einem Rückstand hinterherhinkten und den Satz schlussendlich mit 23 zu 25 an Münchenbuchsee abgeben mussten.

Auch der vierte Satz war hart umkämpft. Zindel stellte sein Team etwas um, gewährte der jungen Jael Heim eine Pause und brachte die erfahrene Katja Karl ins Spiel. Bis zum ersten Timeout von Münchenbuchsee beim Stand von 11 zu 10 für Münsingen war es eine enge Angelegenheit. Danach konnte sich das Team um Captain S. Henseler etwas absetzen und führte zwischenzeitlich mit 16 zu 11 Punkten. Doch die Münchenbuchserinnen gaben sich nicht so einfach geschlagen, kämpften sich noch einmal zum Gleichstand und übernahmen sogar die Führung. X. Melas reagierte darauf erneut mit einer starken Serviceserie für Münsingen und brachte das Team wieder in Führung, ehe Christina Ritz dem Spiel mit einem erfolgreichen Angriff zum 25 zu 23 für Münsingen ein Ende setzte. Somit ging die erstePartiel der Saison mit 3 zu 1 an die Damen des VBC Münsingen.

 

Bereits am Folgetag stand das nächste Spiel auf dem Programm. Die 1. Liga von Münsingen spielte Zuhause gegen die 3. Liga pro des VBC Grosshöchstetten. Die Partie begann gut, doch schnell wurde klar, dass die Spielerinnen von Grosshöchstetten nichts zu verlieren hatten und immer wie besser wurden. Sie wehrten sich nach Kräften, spielten zeitweise sehr gut und die Aaretalerinnen verloren etwas den Tritt. Doch am Schluss konnten sich die Damen rund um Zindel dann doch mit 3 zu 0 durchsetzen und stehen somit in der nächsten Runde des Schweizer-Cup, wo nun das 1. Liga Team des VC Uettligen wartet.

Matchtelegramm:

VBC Münsingen – VBC Münchenbuchsee 3:1 (25:16; 25:21; 23:25; 25:23)

VBC Münsingen – VBC Grosshöchstetten 3:0 (25:18; 30:28; 25:16)

Kader VBC Münsingen: S. Henseler(C), A. Siffert (L), S. Rothenbühler (L), K. Karl, M. Läderach, C. Weiss, Ch. Balduini, Ch. Ritz, J. Florin, M. Wyss, J. Nietlispach, X. Melas, S. Lerf, J. Heim

Zindel (Coach), R. Rüegg, P. Hafner (Assistant Coach)

Rüegg, M. Kammer (beide verletzt)

VBC Münsingens Saisonstart

Neue Trainer, neue Spielerinnen, selbes Ziel: Im Damenteam des VBC Münsingen gab es auf die neue Saison hin einige personelle Veränderungen. Als Ziel hat sich das Team erneut einen der vordersten Plätze der 1. Liga Gruppe B gesetzt. Saisonstart ist der 13. Oktober in der Schlossmatt.

Mitte Oktober geht die Volleyballmeisterschaft 2019/20 los. Im Münsinger Trikot werden dabei drei neue Gesichter zum ersten Mal auflaufen. Es handelt sich um drei junge Damen, welche im Berner Volleyball noch unbeschriebene Blätter sind. Auch auf der Bank gibt es zwei neue Gesichter, die in der Region bekannt sind.

Carmen Weiss konnte vom VBC Ebikon verpflichtet werden. Sie wird mit Marina Läderach das Duo auf der Passposition bilden. Die bisherige Passeuse Chiara Balduini bleibt als Trainingsgast und Ergänzungsspielerin dem Team erhalten. Die Dialektvielfalt wird durch den Bündner Dialekt im Team erweitert. Xenia Melas von Rätia Volley erweitert die Gruppe er Aussen- und Diagonalangreiferinnen. Ebenfalls wechselt Xenias bisherige Teamkollegin Janina Florin ins Aaretal. Sie spielte daneben in der NLB vom VBC Glaronia. Janina komplettiert das Team der Mitteblockerinnen um Christina Ritz und Jasmin Nietlispach. Ergänzt wird das Trio von Michèle Wyss, welche regelmässig das Training besuchen und zu Teileinsätzen kommen wird. Ähnlich wie Michèle wird Saskia Lerf das Team ergänzen, allerdings auf der Aussen- / Diagonalposition. Die Aussen- und Diagonalpositionen sind noch nicht fix bezogen, die Spielerinnen sind in der Lage auf beiden zu agieren. Die Jüngste im Bunde ist Jael Heim, welche vermehrt zu Einsätzen in der 1. Liga kommen wird. Weiter gehören Katja Karl, Rahel Rüegg, Michelle Kammer und Sabrina Henseler zu den Angreiferinnen. Die bisherigen Liberas Anna Siffert und Serina Rothenbühler bringen weiterhin Konstanz in die Annahme und Defense. Somit ist das Team in der Lage, trotz der Abgänge der beiden angriffsstarken Damen Rahel Armbruster (Rücktritt) und Linda Walther (Münchenbuchsee NLB) eine komplette und vielfältige Truppe aufzustellen.

Henseler wurde vor einem Monat vom Team zur neuen Captain gewählt. Als erfahrene Spielerin ist sie die richtige, um das Bindeglied zwischen Trainern und Spielerinnen zu bilden. An derselben dreistündigen Teamsitzung wurde ebenfalls das Ziel gesetzt, wieder in den vorderen Rängen ein Wörtchen mitreden zu wollen. Neuer Headcoach der Aaretalerinnen ist Silvan Zindel. Der NLA-erfahrene Trainer konnte bereits im Frühling verpflichtet werden, aufgrund verschiedener Verpflichtungen wurde jedoch vorerst nur mit einem Athletiktrainer und wenigen Balltrainings gearbeitet. Seit August trainiert das Team dafür umso intensiver an technischen und taktischen Elementen. Unterstützt wird Zindel von Philippe Hafner, dem Coach der 2. Liga. Wegen der Doppelbelastung wird Hafner hauptsächlich in einem Training pro Woche das Team unterstützen.

Den letzten Schliff holten sich die Aaretalerinnen im Trainingsweekend in der Ostschweiz, bevor das erste Meisterschafts- und am Folgetag das erste Cupspiel stattfindet.

Kader 1. Liga VBC Münsingen Saison 2019/20
S. Zindel (Coach), P. Hafner (Assistent Coach)
S. Henseler (Aussen / Dia, Captain), J. Florin (Mitte), M. Kammer (Aussen / Dia), K. Karl (Aussen / Dia), M. Läderach (Pass), X. Melas (Aussen / Dia), J. Nietlispach (Mitte), C. Ritz (Mitte), S. Rothenbühler (Libera), R. Rüegg (Aussen / Dia), A. Siffert (Libera), C. Weiss (Pass)
Ergänzungskader: C. Balduini (Pass), J. Heim (Aussen / Dia), S. Lerf (Aussen / Dia), M. Wyss (Mitte)

Michelle Kammer, VBC Münsingen

Neue Trainer, neue Spielerinnen, selbes Ziel: Im Damenteam des VBC Münsingen gab es auf die neue Saison hin einige personelle Veränderungen. Als Ziel hat sich das Team erneut einen der vordersten Plätze der 1. Liga Gruppe B gesetzt. Saisonstart ist der 13. Oktober in der Schlossmatt.

Mitte Oktober geht die Volleyballmeisterschaft 2019/20 los. Im Münsinger Trikot werden dabei drei neue Gesichter zum ersten Mal auflaufen. Es handelt sich um drei junge Damen, welche im Berner Volleyball noch unbeschriebene Blätter sind. Auch auf der Bank gibt es zwei neue Gesichter, die in der Region bekannt sind.

Carmen Weiss konnte vom VBC Ebikon verpflichtet werden. Sie wird mit Marina Läderach das Duo auf der Passposition bilden. Die bisherige Passeuse Chiara Balduini bleibt als Trainingsgast und Ergänzungsspielerin dem Team erhalten. Die Dialektvielfalt wird durch den Bündner Dialekt im Team erweitert. Xenia Melas von Rätia Volley erweitert die Gruppe er Aussen- und Diagonalangreiferinnen. Ebenfalls wechselt Xenias bisherige Teamkollegin Janina Florin ins Aaretal. Sie spielte daneben in der NLB vom VBC Glaronia. Janina komplettiert das Team der Mitteblockerinnen um Christina Ritz und Jasmin Nietlispach. Ergänzt wird das Trio von Michèle Wyss, welche regelmässig das Training besuchen und zu Teileinsätzen kommen wird. Ähnlich wie Michèle wird Saskia Lerf das Team ergänzen, allerdings auf der Aussen- / Diagonalposition. Die Aussen- und Diagonalpositionen sind noch nicht fix bezogen, die Spielerinnen sind in der Lage auf beiden zu agieren. Die Jüngste im Bunde ist Jael Heim, welche vermehrt zu Einsätzen in der 1. Liga kommen wird. Weiter gehören Katja Karl, Rahel Rüegg, Michelle Kammer und Sabrina Henseler zu den Angreiferinnen. Die bisherigen Liberas Anna Siffert und Serina Rothenbühler bringen weiterhin Konstanz in die Annahme und Defense. Somit ist das Team in der Lage, trotz der Abgänge der beiden angriffsstarken Damen Rahel Armbruster (Rücktritt) und Linda Walther (Münchenbuchsee NLB) eine komplette und vielfältige Truppe aufzustellen.

Henseler wurde vor einem Monat vom Team zur neuen Captain gewählt. Als erfahrene Spielerin ist sie die richtige, um das Bindeglied zwischen Trainern und Spielerinnen zu bilden. An derselben dreistündigen Teamsitzung wurde ebenfalls das Ziel gesetzt, wieder in den vorderen Rängen ein Wörtchen mitreden zu wollen. Neuer Headcoach der Aaretalerinnen ist Silvan Zindel. Der NLA-erfahrene Trainer konnte bereits im Frühling verpflichtet werden, aufgrund verschiedener Verpflichtungen wurde jedoch vorerst nur mit einem Athletiktrainer und wenigen Balltrainings gearbeitet. Seit August trainiert das Team dafür umso intensiver an technischen und taktischen Elementen. Unterstützt wird Zindel von Philippe Hafner, dem Coach der 2. Liga. Wegen der Doppelbelastung wird Hafner hauptsächlich in einem Training pro Woche das Team unterstützen.

Den letzten Schliff holten sich die Aaretalerinnen im Trainingsweekend in der Ostschweiz, bevor das erste Meisterschafts- und am Folgetag das erste Cupspiel stattfindet.

Kader 1. Liga VBC Münsingen Saison 2019/20
S. Zindel (Coach), P. Hafner (Assistent Coach)
S. Henseler (Aussen / Dia, Captain), J. Florin (Mitte), M. Kammer (Aussen / Dia), K. Karl (Aussen / Dia), M. Läderach (Pass), X. Melas (Aussen / Dia), J. Nietlispach (Mitte), C. Ritz (Mitte), S. Rothenbühler (Libera), R. Rüegg (Aussen / Dia), A. Siffert (Libera), C. Weiss (Pass)
Ergänzungskader: C. Balduini (Pass), J. Heim (Aussen / Dia), S. Lerf (Aussen / Dia), M. Wyss (Mitte)

Michelle Kammer, VBC Münsingen

VBC Münsingen sichert sich die Play-offs und ist zurück auf dem 1. Rang

Im letzten Heimspiel der Qualifikation sicherten sich die Damen des VBC Münsingen gegen den TV Grenchen definitiv die Play-offs. Nach einem harten Stück Arbeit nach 2:01 Stunden holten sich die Aaretalerinnen den 3:2 Sieg nach einem 0:2 Rückstand.

Es gibt Teams, gegen die ist man zwar Favorit beispielsweise auf Grund der Tabellensituationen, doch die liegen einem einfach nicht. Für den VBC Münsingen ist der TV Grenchen so ein Team. Das erste Spiel ging deutlich an Münsingen, dennoch war man im Aaretal auf die Solothurnerinnen vorbereitet. Dachte man jedenfalls. Das Heimteam startete denkbar schlecht: Bereits nach 8 Punkten und 2:6 musste das durch Martin Rostetter ergänzte Coachingduo das erste Timeout nehmen. Der Rückstand konnte jedoch nicht merklich verringert werden. Besonders in der Annahme brachten die Spielerinnen nicht ihre Leistung, weshalb gleich beide Aussenangreiferinnen ausgetauscht wurden. Doch auch diese Massnahme zeigte kaum Wirkung, der Satz ging deutlich an Grenchen mit 15:25.

Fehlstart in ein Spiel, das geschah Münsingen im 2019 bereits öfters. Schnell wollten die Damen reagieren, verloren war ja noch nichts. Mit leicht veränderter Startaufstellung ging’s in Satz Nummer 2. Die Teams starteten ausgeglichen, die Annahme immer noch unstabil, jedoch fanden die Angriffe der Münsingerinnen vermehrt das Feld der Gäste. Trotzdem hatte Grenchen über den ganzen Satz hinweg einen leichten Vorsprung. Auf Münsinger Seite schien es, als glauben die Frauen nicht an ihre Stärken. Das Heimteam wirkte statisch und war oft einen Schritt zu spät. Grenchen holte sich den Satz mit 22:25.

Im dritten hatte Münsingen nichts mehr zu verlieren. Das System wurde leicht angepasst, in der Woche zuvor wurde eine neue Variante ausprobiert. Endlich waren die Aaretalerinnen in der Lage, ihren starken Service auszupacken, wodurch Grenchen prompt in Rücklage geriet. Besonders Läderach setzte eine Serie von 6 Punkten durch. Grenchens Coach musste ihre Timeouts früh nehmen und dem Heimteam gelang es, den Vorsprung auszubauen. Nach und nach kamen einige Blockpunkte hinzu. Die Aaretalerinnen bauten den Vorsprung kontinuierlich aus, so dass es am Ende 25:11 stand.

Etwas euphorisch lag Münsingen im 4. Satz gleich zu Beginn etwas zurück, doch die Coaches Haenni und Rostetter holten die Spielerinnen zurück und schnell war der Satz gedreht. Der Bann war gebrochen: Münsingen agierte konzentrierter und vor allem kämpften die Damen um jeden Ball. Doch Grenchen wäre nicht der unangenehme Gegner für Münsingen, hätten sie sich in diesem Satz nicht noch einmal zurückgekämpft. Der Vorsprung reichte jedoch, damit sich das Heimteam in den 5. Satz rettete. Mit dem Punktegewinn war auch klar: Die Saison ist für den VBC Münsingen noch lange nicht vorbei, die Play-offs sind fix.

Das Tiebreak startete ausgeglichen, doch auf Münsinger Seite zweifelte an diesem Sonntagabend niemand an einem Sieg der Hausdamen. Beim Seitenwechsel nur einen Punkt im Vorsprung zogen die Damen anschliessend schnell davon und holte sich diesen Satz 15:11 und damit das Spiel 3:2.

Im Damen 1 stellten sich nun einige die Frage: Wieso nicht von Beginn an? Darauf gibt es vorerst keine Antwort. Die nächste Gelegenheit bietet sich dem VBC Münsingen auswärts gegen das heimstarke Volleyball Franches-Montagnes. Gegen die Jurasierinnen gewann Münsingen im Hinspiel knapp 3:2, weshalb am Samstag 16. Februar 2019 ein spannendes Spiel zu erwarten ist. Die kommenden Play-off-Daten wie auch die Gegner sind noch unbekannt.

Telegramm:
VBC Münsingen – TV Grenchen 3:2 (20:25, 25:26, 22:25)
Spieldauer: 2 h 1 min
Kader VBC Münsingen: R. Armbruster (C), Anna Siffert (L), Rothenbühler (L), S. Henseler, M. Wyss, K. Karl, M. Läderach, J. Nietlispach, C. Ritz, R. Rüegg, M. Kammer
F. Haenni (Coach), M. Rostetter (Assistant Coach)
C. Balduini, L. Walther (beide verletzt)

Michelle Kammer, VBC Münsingen

Heimsieg gegen VBC Lalden

Die 1.Ligistinnen traten am Samstag Zuhause in Münsingen die zweite Partie dieser Saison gegen die Walliser Aufsteigerinnen aus Lalden an. Das Spiel konnte mit 3:0 gewonnen und der zweite Playoff-Platz gefestigt werden.

Bereits im ersten Satz zeigte der Favorit Münsingen klar seine Überlegenheit. Die Walliserinnen wehrten sich nach Kräften, konnten aber nur punktuell Druck machen. Als sich dann noch eine Spielerin der Gäste verletzte, fielen sie vollends aus dem Rhythmus. Der erste Durchgang holten sich die Münsingerinnen deshalb deutlich mit 25:16.

Im zweiten Satz starteten die Aaretalerinnen dann ihrerseits sehr verhalten. Besonders in der Annahme war der Wurm drin und den Lalderinnen gelangen mehrere Serviceserien in Folge. Beim Stand von 4:12 für die Gegnerinnen hätte das Heimteam schon fast resignieren können. Doch mit mehreren guten Aktionen im Block und besserer Quote im Sideout-Spiel holten die Damen Punkt um Punkt auf. Lalden sah sich immer mehr in Bedrängnis, reagierte darauf aber eher mit Eigenfehlern als mit Druck. So ging dann auch dieser Satz am Ende ungefährdet mit 25:20 nach Münsingen.

Für den letzten Satz gab Coach Hänni einige personelle Änderungen durch. Mit zwei Nachwuchsspielerinnen, die normalerweise im Ergänzungskader fungieren, starten die Damen mutig in den dritten Durchgang. Mit vielen guten Abschlüssen am Netz distanzierten die Aaretalerinnen die Gäste erneut. Erst gegen Ende des Satzes spielte Lalden wieder munterer und machte einige Punkte gut. Das Timeout für das Heimteam beim Stand von 20:17 und zwei Wechseln zeigte, dass für die Damen noch nichts im Trockenen war! Die Reaktion gelang jedoch im richtigen Moment und somit stand es bei 25:22 Spiel, Satz und Sieg für die Münsingerinnen!

Das nächste Spiel bestreiten die 1.Liga-Damen des VBC Münsingen am Sonntag, 10. Februar 2019 um 16 Uhr Zuhause in der Schlossmatt gegen den TV Grenchen. Holen die Damen in diesem Spiel mindestens zwei Punkte stehen sie sicher in den Playoffs!

Matchtelegramm:
Resultat: 3:0 (25:16; 25:20; 25:22) Spieldauer: 1h 13min
für den VBC Münsingen im Einsatz: R. Armbruster (C), A. Siffert (L), S. Lerf (L), S. Henseler, K. Karl, M. Läderach, N. Nietlispach, C. Ritz, M. Kammer, M. Wyss, J. Heim
abwesend: S. Rothenbühler (Arbeit), R. Rüegg (Ausland), Ch. Balduini (verletzt), L. Walther (verletzt)
Coach: Frédéric Hänni

Münsingen ist zurück!

Nach zwei schwachen Leistungen und daraus folgenden Niederlagen zeigte der VBC Münsingen beim Leader volley muri bern erstmals im 2019 eine starke Leistung. Diese Leistung wird mit einem 3:0 Auswärtssieg belohnt. Die Play-offs sind für die Aaretalerinnen damit zum Greifen nahe.

Münsingen vs. Muri ist jeweils eine mit Spannung erwartete Affiche, bei der die Spielerinnen in beiden Lagern alles an einen Sieg setzen. In der eher kleinen Halle in Gümligen wurde das Heimteam von Läderachs Service überrascht, wodurch Münsingen gleich mit 4:0 vorlegte. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel auf Augenhöhe. Muri kämpfte sich über die Aussenpositionen Punkt für Punkt heran, bis zum Ausgleich zum 12:12. Coach Haenni wurde es sogleich das erste Mal zu heiss und er nahm sein Timeout. Dies wirke noch kaum. Münsingen geriet in der Annahme stark unter Druck und konnte so die Teamtaktik über die drei Mitteangreiferinnen nicht umsetzen. Als Muri den Vorsprung vergrösserte, wurde es dem Coach erneut zu bunt und er nahm seine zweite Auszeit bei 16:20. Kurz darauf folgte ein Spielerinnenwechsel, der die Aufholjagt der Münsingerinnen initiierte. Ball für Ball kämpften sich die Gäste zurück, abermals durch erfolgreiche Blockaktionen der Mitteangreiferinnen. Auch die Auszeiten des Heimcoaches unterbrachen den Lauf nicht. Trotzdem sahen sich die Aaretalerinnen mit 21:24 drei Matchbällen gegenüber, die Mitteangreiferin Ritz mit ihren starken Services allesamt vernichteten und sogleich bis zum Satzende durchzog. So drehte Münsingen den ersten Satz zum 26:24.

Wie das Team aus Münsingen vom Feld ging, mit derselben Aufstellung startete es in den zweiten Satz. Der Start in diesen Satz war ein Ebenbild des ersten. Gleich mit 5:0 legte Läderach am Service los. Einmal am Ball, begann auch Muri zu spielen. Münsingen agierte teilweise unkonzentriert, so dass Muri schnell zum 7:7 ausglich. Haenni wechselte eine Spielerin, dennoch war Münsingen stets in Bedrängnis. Das Heimteam zwang das Glück auf seine Seite und pushte sich mit jeder Aktion. Münsingen verlor kurzfristig das Kämpferherz. Coach Haenni appellierte an das konsequente Spiel und nach und nach punktete Münsingen wieder. Es dauerte bis zum 17:17, bis das Heimteam wieder ausgleichen konnte. Trotzdem hielt Muri den Druck besonders über die Aussenpositionen aufrecht und legte erneut vor. So sah sich Münsingen mit 22:23 in arger Rücklage, bevor Mitteangreiferin Armbruster sich zum Service aufmachte und das Heimteams in Nöte brachte, so dass auch dieser Satz nach Münsingen reiste: 25:23.

Die Münsingerinnen zeigten sich in der Satzpause euphorisch. Die knappen Satzresultate zu ihren Gunsten pushten sie weiter. Coach Haenni mahnte an die Disziplin. Die Gäste starteten stark und bauten den Vorsprung kontinuierlich aus. Passeuse Läderach gelang eine ausgezeichnete Passverteilung, wodurch auch die Aussenpositionen teilweise freie Bahn hatten. Zudem zeigte sich Münsingens Blockspiel von der besten Seite. Besonders Nietlispach holte sich Mal um Mal den Angriff der Gegenseite. Münsingen lag zwischenzeitlich 10 Punkte vor, doch kurz vor Schluss flatterten die Nerven. Muri kam Punkt für Punkt heran, glücklicherweise reichte der Vorsprung aus. Der letzte Punkt holten sich die Münsingerinnen, wie könnte es anders sein, mit einem Block von Armbruster und Nietlispach. So hiess es 25:19 und 3:0 für den VBC Münsingen.

In diesem Spiel setzte der VBC Münsingen die Taktik mit drei Mitteangreiferinnen und ohne „echte“ Diagonalangreiferin perfekt um. Muri gelang es während des ganzen Spiels nicht, diese in Schach zu halten. Münsingen hat nun 5 Punkte Vorsprung auf den 3. Platzierten VFM, gegen den noch eine Direktbegegnung ansteht. Die Play-offs liegen in Reichweite. Für die Aaretalerinnen folgt am Samstag ein Heimspiel gegen den VBC Lalden.

Telegramm:
Volley Muri Bern – VBC Münsingen (24:26, 23:25, 19:25)
Spieldauer: 1 h 25 min
Kader VBC Münsingen: R. Armbruster (C), Anna Siffert (L), S. Rothenbühler (L), S. Henseler, K. Karl, M. Wyss, M. Läderach, J. Nietlispach, L. Walther, C. Ritz, R. Rüegg, M. Kammer
F. Haenni (Coach)
C. Balduini, L. Riner (beide verletzt)

Michelle Kammer, VBC Münsingen

Eine Niederlage und ein Sieg am Doppelwochenende

Letztes Wochenende hatten die 1.Liga-Damen volles Programm. Am Samstag unterlagen die Münsingerinnen auswärts dem VBC Münchenbuchsee mit 2:3. Am Sonntag folgte auf diese Niederlage, welche die erste in der laufenden Meisterschaft war, ein deutlicher 3:0-Sieg gegen Volley Solothurn.
Das Spiel vom Samstag gegen den VBC Münchenbuchsee fand in einem wahren Hexenkessel statt. Die Münsingerinnen kannten die Buchsi-Halle bereits aus früheren Spielen. Speziell daran sind vor allem die beschränkten Platzverhältnisse. Für den Service hat man hinter der Grundlinie gefühlt einen Meter Platz. Was an diesem Samstag noch hinzu kam, waren die gleichzeitig nebeneinander geführten Spiele, die manchmal keine genaue Zuordnung der Schiedsrichter-Pfiffe zuliessen. Wenn man dann noch die Zuschauer, der gesamthaft drei laufenden Spiele dazu zählt, ist es nicht schwer auszurechen, wie hoch der Lärmpegel und die Temperatur in der Halle gewesen sein mussten.
Zum Match selber ist zu berichten, dass sich das Heimteam an diesem Tag teurer verkaufte, als den Münsingerinnen lieb war. Wie bereits im ersten Hinspiel punktete Münchenbuchsee viel über die Aussenpositionen. Zudem kam viel Druck im Service, was den Aaretalerinnen den eigenen Aufbau stark erschwerte. Hauptsächlich aus diesem Grund fanden sie sich anfangs Satz stets mit mehreren Punkten im Rückstand. Im ersten sowie im dritten Satz konnten die Münsingerinnen jeweils in letzter Minute den Kopf noch aus der Schlinge ziehen. Das war jedoch noch nicht das ganze Übel. Hinzu kam die schlechte Block-Defense-Arbeit. Statisch und unflexibel agierten die Gäste im eigenen Rückraum, während vorne am Netz der Block zu oft weder vom Timing noch von der Position zu stimmen schien. Als dann nach über 1,5 Stunden Spielzeit in den Sätzen 2:2 stand, konnte das beinahe als Zwischenerfolg abgetan werden.
Mit dieser Bilanz wollten sich die Gäste aber ganz sicher nicht zufriedengeben. Im Bewusstsein in dieser Saison noch ungeschlagen und Sieger aller bisherigen Tie-Breaks zu sein, starten die Münsingerinnen das erste Mal an diesem Tag druckvoll in einen Satz. Alle Zeichen standen auf Sieg, als bei 8:4 die Seiten gewechselt wurden. Doch an diesem Tag schien das Quäntchen Glück einfach nicht auf der Seite der Münsingerinnen zu sein. Erneut gelang es Münchenbuchsee mit ihren Services die Annahme der Aaretalerinnen zu destabilisieren. Punkt um Punkt ging aufs Konto des Heimteams. Als Buchsi dann nach einem umstrittenen Schiedsrichterentscheid zum 13:13 aufschloss, war die Vorentscheidung gefallen. Ein letztes Aufbäumen der Gäste und dann stand das Verdikt fest: 17:15 und somit der 3:2 Sieg für den VBC Münchenbuchsee.
Lange blieb den Damen keine Zeit, um die Köpfe hängen zu lassen. Gleich am nächsten Tag mussten alle Kräfte mobilisiert werden, damit gegen Volley Solothurn wieder besseres Volleyball gezeigt werden konnte. Schon beim Aufwärmen wurde schnell klar, dass sich Solothurn seit dem Hinspiel nicht gross verändert hatte. Der Aufsteiger, momentan auf dem zweitletzten Tabellenrang, hatte bisher wenig Zählbares erspielen können. Drei Punkte waren für die Damen also Pflicht.
Die Aaretalerinnen, denen die Heimhalle heute besonders gross vorkam, übernahmen von Beginn weg das Spieldiktat. Die schnellen Passvarianten von Läderach und die immer öfter blockfreien Angriffe machten den Solothurnerinnen das Leben schwer. Satz eins blieb deutlich mit 25:14 in Münsingen.
Coach Hänni wechselte im zweiten Satz nicht nur Spielerinnen, sondern auch das System. Da dies so gut von Statten ging, wäre dies dem ungeübten Zuschauer wahrscheinlich nicht einmal aufgefallen. Solothurn kämpfte weiterhin nach Kräften, was jedoch nicht belohnt wurde. Auch Durchgang zwei ging erneut mit 25:14 an die Münsingerinnen.
Im dritten und letzten Satz schienen die Gäste langsam zu resignieren. Auch beim Heimteam schien die Anspannung ein wenig nachzulassen, weshalb sich ein paar Fehler mehr einschlichen. Trotzdem holten sich die Münsingerinnen zum dritten Mal an diesem Tag den Satz zu 14 und jubelten verdient über den neunten Sieg in zehn Spielen.
Der letzte Match dieses Jahres bestreiten die 1.Liga-Damen auswärts gegen den VBC Oftringen. Das Spiel findet am Samstag, 22. Dezember um 15:30 Uhr in der Mehrzweckhalle Oftringen statt.
Matchtelegramme:
Resultat Münchenbuchsee: 2:3 (25:22; 24:26; 25:23; 19:25; 15:17) Spieldauer: 1h 58min
Resultat Solothurn: 3:0 (25:14; 25:14; 25:14) Spieldauer: 1h 04min
für den VBC Münsingen im Einsatz: R. Armbruster (C), A. Siffert (L), S. Rothenbühler (L), S. Henseler, C. Balduini, M. Läderach, N. Nietlispach, L. Walther, C. Ritz, R. Rüegg, M. Kammer
Coach: Frédéric Hänni
abwesend: K. Karl (krank)
Linda Walther, VBC Münsingen

Weisse Weste für den VBC Münsingen in Saisonhälfte

Es sollte ein mühsames Spiel werden am vergangenen Sonntag in Münsingen. Zu Gast beim VBC war Volleyball Franches-Montagnes. In einem knappen Fight sicherte sich das Heimteam einen 3:2 Sieg und somit den 9. Sieg im 9. Spiel.

 

Die Stimmung vor dem Spiel war angespannt. Die Jurassierinnen sind unangenehme Gegnerinnen, die schnell über ihre Aussenpositionen spielen können. Diese Spielart liegt den Münsingerinnen gar nicht. Der Gameplan ihrer Seite beinhaltete eine stabile Annahme und viele Pässe über die Mitte. Der Plan wurde in der Startphase gut umgesetzt, es war ein ausgeglichenes Spiel. Die Aaretalerinnen kontrollierten das Spiel, die Gäste hatten Mühe zu punkten. So ging der Satz verdient mit 25:19 an das Heimteam.

 

Im 2. Satz drehte VFM auf und Münsingen gelang es nicht mitzuziehen. Locker kamen die Angriffe an den Blockspielerinnen des Heimteams vorbei. Auch die verlangten Änderungen von Coach Haenni konnten nicht umgesetzt werden. Immer mehr geriet Münsingen in Bedrängnis und verlor Punkt um Punkt, was die Gäste hingegen zu pushen schien. Hinzu kam, dass die Annahme der Münsingerinnen ihre Stabilität verlor und so die Mitteangreiferinnen nicht wie erwünscht eingesetzt werden konnten. Der Satz ging deutlich 15:25 in den Jura. Abhacken und Kopf hoch war die Devise.

 

Münsingen musste sich beim Neustart in Satz 3 etwas einfallen lassen, ansonsten würde das Spiel schneller vorbei sein, als ihnen lieb sein konnte. Der Start war erneut ausgeglichen. Die Annahme auf Münsinger Seite stabilisierte sich wieder und endlich gelang es auch, die Angriffe der Gegnerinnen vermehrt zu blocken. Die Jurasierinnen liessen sich dennoch nicht recht abschütteln und blieben hartnäckig. Mit einem Schlussspurt und einigen guten Services blieb der Satz 25:21 in Münsingen.

 

Im 4. Satz wollten die Aaretalerinnen den Sack zu machen. Münsingen startete gut, brachte die gegnerische Passeuse immer wieder dazu, Rettungsbälle auf die Aussenpositionen zu spielen, worauf das Heimteam mittlerweile vorbereitet war. Nun gelange es Münsingen auch vermehrt über aussen zu punkten. VFM glich erstmals aus zum 20:20, vorher lag Münsingen stets vorne. 5 Fehler und einen Punkt später stand Münsingen vor dem 21:25. So schnell kann’s im Volleyball gehen!

 

Bei Münsingen machte sich teilweise etwas Erschöpfung bemerkbar, das attraktive Spiel lebte von langen und intensiven Ballwechseln. Das Heimteam riss sich noch einmal zusammen, den der Fortsetzung der Serie lag in der Luft. Im 5. Satz beginnt bekanntlich alles von vorne. Nicht so bei Münsingen, die Fehler zogen sich weiter, schnell waren die Damen 1:4 im Hintertreffen. Coach Haenni nahm ein Timeout, die zeigte seien Wirkung. Münsingen spielte nach der alten Volleyballweisheit „Punkt für Punkt“ und näherte sich VFM immer mehr an. Libera Anna Siffert kam neu ins Spiel und machte ihre schwierige Arbeit ausgezeichnet. Beim Seitenwechsel war Münsingen noch 6:8 hinten. Es war die Idee von Passeuse Läderach und die Umsetzung von Captaine Armbruster: Jeder Ball wurde als Einbeiner von Armbruster angegriffen, jedes Mal war der Block der Gegnerinnen nicht da und jedes Mal war es Punkt. Beim Ausgleich zum 13:13 nahmen die Gäste ihr Timeout. Nun hiess es Nerven behalten. Nach 2 Stunden und 3 Minuten schloss Münsingen das Spiel mit einem glücklichen Ass ab.

 

Am kommenden Wochenende steht eine Doppelrunde an. Am Samstag geht’s nach Münchenbuchsee und am Sonntag steht das letzte Heimspiel des Jahres gegen Volley Solothurn an.

 

Telegramm:

VBC Münsingen – Volleyball Franches-Montagnes 3:2 (25:19, 15:25, 25:21; 21:25; 15:13)

Spieldauer: 2 h 3 min

Kader VBC Münsingen: R. Armbruster (C), Anna Siffert (L), S. Rothenbühler (L), K. Karl, C. Balduini, M. Läderach, J. Nietlispach, L. Walther, C. Ritz, M. Kammer

  1. Haenni (Coach)

abwesend: S. Henseler (Familie)

 

Michelle Kammer, VBC Münsingen

8. Spiel, 8. Sieg für die 1. Liga Damen aus Münsingen

Die ungeschlagenen Münsinger Volleyballerinnen machten sich am Samstag 1. Dezember auf nach Grenchen. Die Gäste, seit dem ersten Spiel im Hoch, erkämpfen sich gegen die aufstrebenden Solothurnerinnen einen verdienten 3:0 Sieg.

Die Aaretalerinnen taten sich gut daran, das Heimteam nicht zu unterschätzen. Der TV Grenchen war zuletzt im Aufwind, diesen wollte der VBC Münsingen bremsen. Das Heimteam erwischte einen Kaltstart: Läderach auf Münsinger Seite servierte locker zum 6:2, von Beginn weg waren die Solothurnerinnen in der Bedrängnis. Diesen Vorsprung hielten die Gäste und konnten ihn sogar noch verdoppeln! Der Eindruck, Grenchen hätte schlecht gespielt, soll dabei nicht aufkommen. Münsingen wehrt mit einer starken Blockleistung die druckvollen Angriffe der Gegnerinnen Mal um Mal ab. Der 1. Satz ging 25:20 deutlich an die Gäste.

Zu Beginn des zweiten Satzes zeigte Grenchen immer wieder, wieso sie auf dem 4. Rang sitzen. Besonders über ihre besten beiden Angreiferinnen fanden immer mehr Bälle den Weg ins Feld der Aaretalerinnen. So konnte sich das Heimteam zum 8:11 absetzen, was Coach Haenni zum ersten Timeout zwang. Immer wieder tastete sich Münsingen an die Damen aus Grenchen heran, doch diesen gelang es wieder und wieder zu reagieren und ihrerseits in entscheidenden Momenten Punkte zu buchen. Ein Timeout und einen Spielerinnenwechsel später sahen sich die Gäste 3 Satzbällen gegenüber. Einen um den anderen wehrte sich Münsingen gegen den Satzverlust. So war es einer spektakulären Rettungsaktion von Captain Armbruster und etwas Glück zu verdanken, dass auch der zweite Satz nach Münsingen ging, mit 26:24.

Im 3. Satz starteten die Aaretalerinnen mit leicht veränderter Aufstellung. Es schien ein Ebenbild des Starts des vorherigen Satzes zu sein. Die Teams schenkten sich nichts, ein 1. Liga Spiel auf absolutem Top-Niveau. Druckvolle Angriffe und spektakuläre Rettungen auf beiden Seiten, umrandet von genialen Pässen. Diesmal war es jedoch Münsingen, die sich etwas absetzen konnten. So war die gegnerische Trainerin gezwungen, ihre beiden Timeouts einzusetzen. Etwas zu siegessicher gelang der VBC Münsingen gegen Ende des Satzes noch ins Straucheln, welches Coach Haenni gekonnt mit einem Timeout aufhielt. Mit einem perfekt gesetzten Block beendeten die Gäste den Satz mit 25:22 und somit das Spiel doch klar 3:0.

Der VBC Münsingen grüsst weiterhin ungeschlagen von der Spitze der Gruppe B. Das letzte Spiel der Hinrunde steht am Sonntag 9. Dezember in der Sporthalle in Münsingen gegen den 3. platzierten Volleyball Franches-Montagnes.

Telegramm:
TV Grenchen – VBC Münsingen 0:3 (20:25, 25:26, 22:25)
Spieldauer: 1 h 20 min
Kader VBC Münsingen: R. Armbruster (C), Anna Siffert (L), S. Henseler, K. Karl, C. Balduini, M. Läderach, J. Nietlispach, L. Walther, C. Ritz, R. Rüegg, M. Kammer
F. Haenni (Coach)
S. Rothenbühler (Arbeit), L. Riner (verletzt)

Michelle Kammer, VBC Münsingen

Siebter Sieg im siebten Spiel

Das dritte Auswärtsspiel der Saison führte die Damen des VBC Münsingen ins Wallis nach Lalden. Dort konnten sich die Aaretalerinnen gegen eine kämpferische und motivierte Mannschaft einen 3:1 Auswärtserfolg sichern. Somit liegt das Damen 1 weiterhin auf Tabellenplatz eins.
Am Samstag durften die Münsingerinnen eine der längsten Auswärtsreisen der Saison in Angriff nehmen. Es ging ins Wallis und genauer zu Aufsteiger Lalden, wo Münsinger-Spielerin Christina Ritz bis letzte Saison noch gespielt hatte und sogar immer noch wohnt. Auch gerade deswegen durfte sicher eine hitzige Partie erwartet werden.
Beim Anpfiff waren die Zuschauerränge jedenfalls gut gefüllt und die Spielerinnen bereit, um die nächsten drei Punkte zu kämpfen. Schnell mussten sich die Münsingerinnen an die tiefe Halle und den dürftigen Platz an den Seitenlinien gewöhnen. Obwohl der Start nicht ganz mustergültig erfolgte, kämpften sich die Gäste schnell wieder heran, weshalb die Time-Outs von Lalden bei 15:11 und 21:15 zugunsten von Münsingen keine Wende mehr brachten. Der erste Satz gewannen die Gäste deshalb deutlich mit 25:15.
Mit einer neuen Aufstellung und der Absicht den Schwung mitzunehmen, startete Münsingen in den zweiten Durchgang. Dies gelang bis Mitte des Satzes wie geplant. Beim Stand von 14:14 musste Coach Hänni jedoch sein erstes Time-Out des Spiels beziehen, um seine aus dem Rhythmus gefallenen Spielerinnen neu zu sortieren. Das nützte kurzzeitig, doch Lalden erwies sich als sehr hartnäckig und holte den gewonnenen Vorsprung umgehend wieder auf. So sah sich Münsingen gegen Ende des Satzes mit 20:21 im Hintertreffen. Dank guter Block-Defense-Arbeit konnten die Damen aber zum 24:24 ausgleichen und den ersten Satzball abwehren. Für die letzten Bälle gestanden die Aaretalerinnen Lalden dann nichts mehr zu und machten den Sack abgeklärt zum 26:24 zu.
Gleich zu Beginn des dritten Satzes war zu spüren, dass Lalden sich noch lange nicht geschlagen geben wollte. Die Aufsteigerinnen hatten schon im zweiten Satz gezeigt, zu was sie fähig waren und genau so starteten sie in den Dritten. Mit druckvollen Services brachten sie die Münsinger Annahme ins Wackeln und führten schnell mit 8:3. Die Schwierigkeiten im Aufbau hielten zwar an, doch konnte Münsingen zwischenzeitlich selber ein paar Punkte mit starken Aufschlägen gutmachen. Dies reichte jedoch nicht, um punktemässig ganz zum Gegner aufzuschliessen. Kurz vor Satzende stand es deshalb immer noch 24:22 zugunsten von Lalden. Als dann auch noch das Quäntchen Glück auf Münsinger Seite fehlte, stand es in den Sätzen auf einmal 2:1.
Im vierten Umgang standen die Zeichen wieder besser für Münsingen. Die Gäste starteten stark in den Satz und besonders Christina Ritz machte den ehemaligen Teamkolleginnen nicht nur mit ihren Services das Leben schwer. So führte Münsingen rasch mit einem komfortablen Polster. Erst gegen Mitte des Satzes holte das Heimteam ein paar Punkte in Folge auf. Eine Auszeit auf Münsinger Seite bei 17:14 brachte die gewünschte Wirkung. Die Aaretalerinnen punkteten gegen das immer noch kämpferische und sehr kreative Lalden weiter und holten sich am Ende mit 25:18 Spiel, Satz und Sieg!
Der nächste Match bestreiten die 1. Liga Damen auswärts gegen den TV Grenchen. Dieses Team befindet sich momentan stark im Aufwind, weshalb mit einem topmotivierten und schlagkräftigen Gegner zu rechnen ist. Das Spiel findet am Samstag, 1. Dezember um 13:45 Uhr im DH Zentrum in Grenchen statt.
Matchtelegramm:
Resultat: 3:1 (25:15; 26:24; 22:25; 25:18) Spieldauer: 1h 38min
für den VBC Münsingen im Einsatz: R. Armbruster (C), A. Siffert (L), S. Rothenbühler (L), S. Henseler, K. Karl, C. Balduini, M. Läderach, N. Nietlispach, L. Walther, C. Ritz, R. Rüegg, M. Kammer
Coach: Frédéric Hänni

Münsingen zeigt Muri, wer zurzeit die Nummer 1 ist

Im Spitzenspiel der Gruppe B zwischen VBC Münsingen und Volley Muri fuhren die Aaretalerinnen einen wichtigen 3:0 Sieg ein. Das Heimteam zeigte eine stabile Leistung in allen Bereichen.

Das Spiel zwischen dem 1. und 2. platzierten musste wegen Doppelbelegung der Sporthalle am Mittwoch durchgeführt werden. Die Stärken der erfahrenen Gäste waren bekannt: Münsingen rechnete mit vielen Bällen über aussen und einem guten Block. Das Spiel startete ausgeglichen, auf beiden Seiten fanden starke Angriffe den Weg ins Feld. Münsingen erhöhte Mitte Satz den Druck im Service, so dass die Gäste plötzlich Mühe hatten, das Münsinger Feld aggressiv zu treffen. So gelang es dem Heimteam ein paar Punkte Vorsprung herauszuholen und über alle Angriffspositionen zu punkten. Die Damen liessen kurz nach, so dass Coach Haenni gezwungen war, ein Timeout zu nehmen und sein Team zurück auf die Spur zu führen. Dies gelang ihm sehr gut, so dass die angeschlagene Passeuse Läderach mit 5 Service in Folge den Satz mit 25:19 beendete.

Im zweiten Satz hiess es dran bleiben. Es zeigte sich ja schon, dass Muri in der Lage war, Schwächen auszunutzen. Wieder war es ein enger Start. Muri zeigte mit einzelnen Bällen, dass sie nicht unbegründet auf dem 2. Platz liegen. Doch bereits früh musste der Coach der Gäste sein Timeout nutzen und er wechselte die Passeuse. Dies zeigte kaum Wirkung, so dass Münsingen munter den Vorsprung hielt. Besonders Mitteangreiferin Nietlisbach fand jedes Mal den Punkt im Feld von Muri. Das „Dürezieh“ ist nicht gerade die Stärke des VBC Münsingen. Auch in diesem Satz liessen die Damen kurz nach und bei Satzball war Coach Haenni gefordert, das Vertrauen zurückzugeben. Dies gelang ihm erneut, so dass es zu Schluss 25:22 stand.

Der 3. Satz sollte der letzte sein und genauso starteten die Münsingerinnen. Mit starken Service brachten sie die Annahme von Muri immer wieder in arge Bedrängnis. Schnell stand es 8:3. Doch das Spiel ist erst bei 25 Punkten fertig. Muris Aussenangreiferin serviert ganze 10 Mal hintereinander. Dem Heimteam gelang es nicht die Annahme wie erwünscht zu spielen, so dass Läderach Mal um Mal gezwungen war, einen Notfallball zu spielen. Münsingen wechselte dazwischen auf der Aussenposition, was erst später seine Wirkung zeigte. Für die Aaretalerinnen gab es nun nur eine Strategie: Punkt für Punkt zurückkämpfen. Zum Glück ist auch für Muri das Spiel erst bei 25 zu Ende. Beim 17:17 gelang endlich der erarbeitete Ausgleich. Münsingen legte gleich noch eine Schippe drauf und holte sich mit 24:21 den ersten Matchball. Nach etwas Nervenflattern, einer vorzeitigen Gratulation und einem verfrühten Jubel war der Sieg mit 26:24 im Trockenen.

Der VBC Münsingen grüsst weiterhin von der Spitze, neu mit 3 Punkte Vorsprung auf Muri. Am Samstag geht’s in Wallis zum VBC Lalden. Die Aufsteigerinnen befinden sich zurzeit im Aufwind, so dass ein unberechenbares Spiel erwartet werden kann.

Telegramm:
VBC Münsingen – Volley Muri Bern 3:0 (25:19, 25:22, 26:24)
Spieldauer: 1 h 17 min
Kader VBC Münsingen: R. Armbruster (C), Anna Siffert (L), S. Rothenbühler (L), S. Henseler, K. Karl, C. Balduini, M. Läderach, J. Nietlispach, L. Walther, C. Ritz, M. Kammer
F. Haenni (Coach)
R. Rüegg (Familie), L. Riner (verletzt)

Michelle Kammer, VBC Münsingen

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