Author Archives: Thomas Laederach

Münsingen ist zurück!

Nach zwei schwachen Leistungen und daraus folgenden Niederlagen zeigte der VBC Münsingen beim Leader volley muri bern erstmals im 2019 eine starke Leistung. Diese Leistung wird mit einem 3:0 Auswärtssieg belohnt. Die Play-offs sind für die Aaretalerinnen damit zum Greifen nahe.

Münsingen vs. Muri ist jeweils eine mit Spannung erwartete Affiche, bei der die Spielerinnen in beiden Lagern alles an einen Sieg setzen. In der eher kleinen Halle in Gümligen wurde das Heimteam von Läderachs Service überrascht, wodurch Münsingen gleich mit 4:0 vorlegte. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel auf Augenhöhe. Muri kämpfte sich über die Aussenpositionen Punkt für Punkt heran, bis zum Ausgleich zum 12:12. Coach Haenni wurde es sogleich das erste Mal zu heiss und er nahm sein Timeout. Dies wirke noch kaum. Münsingen geriet in der Annahme stark unter Druck und konnte so die Teamtaktik über die drei Mitteangreiferinnen nicht umsetzen. Als Muri den Vorsprung vergrösserte, wurde es dem Coach erneut zu bunt und er nahm seine zweite Auszeit bei 16:20. Kurz darauf folgte ein Spielerinnenwechsel, der die Aufholjagt der Münsingerinnen initiierte. Ball für Ball kämpften sich die Gäste zurück, abermals durch erfolgreiche Blockaktionen der Mitteangreiferinnen. Auch die Auszeiten des Heimcoaches unterbrachen den Lauf nicht. Trotzdem sahen sich die Aaretalerinnen mit 21:24 drei Matchbällen gegenüber, die Mitteangreiferin Ritz mit ihren starken Services allesamt vernichteten und sogleich bis zum Satzende durchzog. So drehte Münsingen den ersten Satz zum 26:24.

Wie das Team aus Münsingen vom Feld ging, mit derselben Aufstellung startete es in den zweiten Satz. Der Start in diesen Satz war ein Ebenbild des ersten. Gleich mit 5:0 legte Läderach am Service los. Einmal am Ball, begann auch Muri zu spielen. Münsingen agierte teilweise unkonzentriert, so dass Muri schnell zum 7:7 ausglich. Haenni wechselte eine Spielerin, dennoch war Münsingen stets in Bedrängnis. Das Heimteam zwang das Glück auf seine Seite und pushte sich mit jeder Aktion. Münsingen verlor kurzfristig das Kämpferherz. Coach Haenni appellierte an das konsequente Spiel und nach und nach punktete Münsingen wieder. Es dauerte bis zum 17:17, bis das Heimteam wieder ausgleichen konnte. Trotzdem hielt Muri den Druck besonders über die Aussenpositionen aufrecht und legte erneut vor. So sah sich Münsingen mit 22:23 in arger Rücklage, bevor Mitteangreiferin Armbruster sich zum Service aufmachte und das Heimteams in Nöte brachte, so dass auch dieser Satz nach Münsingen reiste: 25:23.

Die Münsingerinnen zeigten sich in der Satzpause euphorisch. Die knappen Satzresultate zu ihren Gunsten pushten sie weiter. Coach Haenni mahnte an die Disziplin. Die Gäste starteten stark und bauten den Vorsprung kontinuierlich aus. Passeuse Läderach gelang eine ausgezeichnete Passverteilung, wodurch auch die Aussenpositionen teilweise freie Bahn hatten. Zudem zeigte sich Münsingens Blockspiel von der besten Seite. Besonders Nietlispach holte sich Mal um Mal den Angriff der Gegenseite. Münsingen lag zwischenzeitlich 10 Punkte vor, doch kurz vor Schluss flatterten die Nerven. Muri kam Punkt für Punkt heran, glücklicherweise reichte der Vorsprung aus. Der letzte Punkt holten sich die Münsingerinnen, wie könnte es anders sein, mit einem Block von Armbruster und Nietlispach. So hiess es 25:19 und 3:0 für den VBC Münsingen.

In diesem Spiel setzte der VBC Münsingen die Taktik mit drei Mitteangreiferinnen und ohne „echte“ Diagonalangreiferin perfekt um. Muri gelang es während des ganzen Spiels nicht, diese in Schach zu halten. Münsingen hat nun 5 Punkte Vorsprung auf den 3. Platzierten VFM, gegen den noch eine Direktbegegnung ansteht. Die Play-offs liegen in Reichweite. Für die Aaretalerinnen folgt am Samstag ein Heimspiel gegen den VBC Lalden.

Telegramm:
Volley Muri Bern – VBC Münsingen (24:26, 23:25, 19:25)
Spieldauer: 1 h 25 min
Kader VBC Münsingen: R. Armbruster (C), Anna Siffert (L), S. Rothenbühler (L), S. Henseler, K. Karl, M. Wyss, M. Läderach, J. Nietlispach, L. Walther, C. Ritz, R. Rüegg, M. Kammer
F. Haenni (Coach)
C. Balduini, L. Riner (beide verletzt)

Michelle Kammer, VBC Münsingen

Das war nix! Münsingen verliert klar in Köniz

Zum ersten Spiel im Jahr 2019 besuchte der VBC Münsingen Volley Köniz. Köniz spielte solid, während Münsingen durch das ganze Spiel Mühe hatte und mit einer deutlichen 0:3-Niederlage nach Hause reiste.

Volley Köniz startete auf 3 Positionen verändert im Vergleich zum Hinspiel im November. Das Spiel startete ausgeglichen, Münsingen konnte sich sogar leicht absetzen. Durch Druck im Service und variables Angriffsspiel gelangen immer wieder starke Punkte. Beim Stand von 21:19 drehte Köniz auf und den jungen Spielerinnen gelangen immer wieder spektakuläre Verteidigungsaktionen. So legte das Heimteam 24:22 vor. Den Aaretalerinnen gelang zwar der Ausgleich auf 24:24, jedoch machte Köniz den Sack anschliessend mit 24:26 zu.

Die Gäste agierten nach dem Motto „Es fehlt nicht viel!“ Münsingen startete daher gut, doch auch Volley Köniz konnte immer wieder Punkte erzielen. Das Heimteam zeigte sich immer
stärker und die Aaretalerinnen brachten den Ball kaum mehr im gegnerischen Feld unter. Anstelle geduldig zu sein, zogen die Münsinger Spielerinnen Fehler um Fehler ein. Bis zum Stand von 14:17 hielten sie jedoch mit. Von da an waren die Gäste wie blockiert. Auch 2 Auszeiten und Spielerinnenwechsel brachten keine Reaktion und Köniz gewann den Satz locker 14:25.

Das Damen 1 des VBC Münsingen hatte schon öfters Sätze klar verloren. Sie glaubten daher weiterhin an eine Wende in diesem Spiel. Coach Haenni veränderte die Startaufstellung, was leider ebenfalls nur wenig Bewegung in die statischen und ideenlosen Gäste. Fred Haenni gab seine Inputs immer weder über zwei Timeouts und einen Wechsel. Doch die Punktehypothek vergrösserte sich stetig, so dass Köniz das Spiel klar 0:3 gewann.

Für VBC Münsingen war die zweite Niederlage der Saison äusserst schmerzhaft. Damit verlieren die Aaretalerinnen die Leaderposition in der Gruppe B an Muri. Am Samstag um 18:00 Uhr spielt Münsingen das erste Heimmatch gegen den kreiselnden VBC Uni Bern.

Telegramm:
Volley Köniz – VBC Münsingen 3:0 (26:24, 25:14, 25:19)
Spieldauer: 1 h 18 min
Kader VBC Münsingen: R. Armbruster (C), Anna Siffert (L), S. Rothenbühler (L), S. Henseler, K. Karl, C. Balduini, M. Läderach, J. Nietlispach, L. Walther, C. Ritz, R. Rüegg, M. Kammer
F. Haenni (Coach)

Michelle Kammer, VBC Münsingen

Eine Niederlage und ein Sieg am Doppelwochenende

Letztes Wochenende hatten die 1.Liga-Damen volles Programm. Am Samstag unterlagen die Münsingerinnen auswärts dem VBC Münchenbuchsee mit 2:3. Am Sonntag folgte auf diese Niederlage, welche die erste in der laufenden Meisterschaft war, ein deutlicher 3:0-Sieg gegen Volley Solothurn.
Das Spiel vom Samstag gegen den VBC Münchenbuchsee fand in einem wahren Hexenkessel statt. Die Münsingerinnen kannten die Buchsi-Halle bereits aus früheren Spielen. Speziell daran sind vor allem die beschränkten Platzverhältnisse. Für den Service hat man hinter der Grundlinie gefühlt einen Meter Platz. Was an diesem Samstag noch hinzu kam, waren die gleichzeitig nebeneinander geführten Spiele, die manchmal keine genaue Zuordnung der Schiedsrichter-Pfiffe zuliessen. Wenn man dann noch die Zuschauer, der gesamthaft drei laufenden Spiele dazu zählt, ist es nicht schwer auszurechen, wie hoch der Lärmpegel und die Temperatur in der Halle gewesen sein mussten.
Zum Match selber ist zu berichten, dass sich das Heimteam an diesem Tag teurer verkaufte, als den Münsingerinnen lieb war. Wie bereits im ersten Hinspiel punktete Münchenbuchsee viel über die Aussenpositionen. Zudem kam viel Druck im Service, was den Aaretalerinnen den eigenen Aufbau stark erschwerte. Hauptsächlich aus diesem Grund fanden sie sich anfangs Satz stets mit mehreren Punkten im Rückstand. Im ersten sowie im dritten Satz konnten die Münsingerinnen jeweils in letzter Minute den Kopf noch aus der Schlinge ziehen. Das war jedoch noch nicht das ganze Übel. Hinzu kam die schlechte Block-Defense-Arbeit. Statisch und unflexibel agierten die Gäste im eigenen Rückraum, während vorne am Netz der Block zu oft weder vom Timing noch von der Position zu stimmen schien. Als dann nach über 1,5 Stunden Spielzeit in den Sätzen 2:2 stand, konnte das beinahe als Zwischenerfolg abgetan werden.
Mit dieser Bilanz wollten sich die Gäste aber ganz sicher nicht zufriedengeben. Im Bewusstsein in dieser Saison noch ungeschlagen und Sieger aller bisherigen Tie-Breaks zu sein, starten die Münsingerinnen das erste Mal an diesem Tag druckvoll in einen Satz. Alle Zeichen standen auf Sieg, als bei 8:4 die Seiten gewechselt wurden. Doch an diesem Tag schien das Quäntchen Glück einfach nicht auf der Seite der Münsingerinnen zu sein. Erneut gelang es Münchenbuchsee mit ihren Services die Annahme der Aaretalerinnen zu destabilisieren. Punkt um Punkt ging aufs Konto des Heimteams. Als Buchsi dann nach einem umstrittenen Schiedsrichterentscheid zum 13:13 aufschloss, war die Vorentscheidung gefallen. Ein letztes Aufbäumen der Gäste und dann stand das Verdikt fest: 17:15 und somit der 3:2 Sieg für den VBC Münchenbuchsee.
Lange blieb den Damen keine Zeit, um die Köpfe hängen zu lassen. Gleich am nächsten Tag mussten alle Kräfte mobilisiert werden, damit gegen Volley Solothurn wieder besseres Volleyball gezeigt werden konnte. Schon beim Aufwärmen wurde schnell klar, dass sich Solothurn seit dem Hinspiel nicht gross verändert hatte. Der Aufsteiger, momentan auf dem zweitletzten Tabellenrang, hatte bisher wenig Zählbares erspielen können. Drei Punkte waren für die Damen also Pflicht.
Die Aaretalerinnen, denen die Heimhalle heute besonders gross vorkam, übernahmen von Beginn weg das Spieldiktat. Die schnellen Passvarianten von Läderach und die immer öfter blockfreien Angriffe machten den Solothurnerinnen das Leben schwer. Satz eins blieb deutlich mit 25:14 in Münsingen.
Coach Hänni wechselte im zweiten Satz nicht nur Spielerinnen, sondern auch das System. Da dies so gut von Statten ging, wäre dies dem ungeübten Zuschauer wahrscheinlich nicht einmal aufgefallen. Solothurn kämpfte weiterhin nach Kräften, was jedoch nicht belohnt wurde. Auch Durchgang zwei ging erneut mit 25:14 an die Münsingerinnen.
Im dritten und letzten Satz schienen die Gäste langsam zu resignieren. Auch beim Heimteam schien die Anspannung ein wenig nachzulassen, weshalb sich ein paar Fehler mehr einschlichen. Trotzdem holten sich die Münsingerinnen zum dritten Mal an diesem Tag den Satz zu 14 und jubelten verdient über den neunten Sieg in zehn Spielen.
Der letzte Match dieses Jahres bestreiten die 1.Liga-Damen auswärts gegen den VBC Oftringen. Das Spiel findet am Samstag, 22. Dezember um 15:30 Uhr in der Mehrzweckhalle Oftringen statt.
Matchtelegramme:
Resultat Münchenbuchsee: 2:3 (25:22; 24:26; 25:23; 19:25; 15:17) Spieldauer: 1h 58min
Resultat Solothurn: 3:0 (25:14; 25:14; 25:14) Spieldauer: 1h 04min
für den VBC Münsingen im Einsatz: R. Armbruster (C), A. Siffert (L), S. Rothenbühler (L), S. Henseler, C. Balduini, M. Läderach, N. Nietlispach, L. Walther, C. Ritz, R. Rüegg, M. Kammer
Coach: Frédéric Hänni
abwesend: K. Karl (krank)
Linda Walther, VBC Münsingen

Weisse Weste für den VBC Münsingen in Saisonhälfte

Es sollte ein mühsames Spiel werden am vergangenen Sonntag in Münsingen. Zu Gast beim VBC war Volleyball Franches-Montagnes. In einem knappen Fight sicherte sich das Heimteam einen 3:2 Sieg und somit den 9. Sieg im 9. Spiel.

 

Die Stimmung vor dem Spiel war angespannt. Die Jurassierinnen sind unangenehme Gegnerinnen, die schnell über ihre Aussenpositionen spielen können. Diese Spielart liegt den Münsingerinnen gar nicht. Der Gameplan ihrer Seite beinhaltete eine stabile Annahme und viele Pässe über die Mitte. Der Plan wurde in der Startphase gut umgesetzt, es war ein ausgeglichenes Spiel. Die Aaretalerinnen kontrollierten das Spiel, die Gäste hatten Mühe zu punkten. So ging der Satz verdient mit 25:19 an das Heimteam.

 

Im 2. Satz drehte VFM auf und Münsingen gelang es nicht mitzuziehen. Locker kamen die Angriffe an den Blockspielerinnen des Heimteams vorbei. Auch die verlangten Änderungen von Coach Haenni konnten nicht umgesetzt werden. Immer mehr geriet Münsingen in Bedrängnis und verlor Punkt um Punkt, was die Gäste hingegen zu pushen schien. Hinzu kam, dass die Annahme der Münsingerinnen ihre Stabilität verlor und so die Mitteangreiferinnen nicht wie erwünscht eingesetzt werden konnten. Der Satz ging deutlich 15:25 in den Jura. Abhacken und Kopf hoch war die Devise.

 

Münsingen musste sich beim Neustart in Satz 3 etwas einfallen lassen, ansonsten würde das Spiel schneller vorbei sein, als ihnen lieb sein konnte. Der Start war erneut ausgeglichen. Die Annahme auf Münsinger Seite stabilisierte sich wieder und endlich gelang es auch, die Angriffe der Gegnerinnen vermehrt zu blocken. Die Jurasierinnen liessen sich dennoch nicht recht abschütteln und blieben hartnäckig. Mit einem Schlussspurt und einigen guten Services blieb der Satz 25:21 in Münsingen.

 

Im 4. Satz wollten die Aaretalerinnen den Sack zu machen. Münsingen startete gut, brachte die gegnerische Passeuse immer wieder dazu, Rettungsbälle auf die Aussenpositionen zu spielen, worauf das Heimteam mittlerweile vorbereitet war. Nun gelange es Münsingen auch vermehrt über aussen zu punkten. VFM glich erstmals aus zum 20:20, vorher lag Münsingen stets vorne. 5 Fehler und einen Punkt später stand Münsingen vor dem 21:25. So schnell kann’s im Volleyball gehen!

 

Bei Münsingen machte sich teilweise etwas Erschöpfung bemerkbar, das attraktive Spiel lebte von langen und intensiven Ballwechseln. Das Heimteam riss sich noch einmal zusammen, den der Fortsetzung der Serie lag in der Luft. Im 5. Satz beginnt bekanntlich alles von vorne. Nicht so bei Münsingen, die Fehler zogen sich weiter, schnell waren die Damen 1:4 im Hintertreffen. Coach Haenni nahm ein Timeout, die zeigte seien Wirkung. Münsingen spielte nach der alten Volleyballweisheit „Punkt für Punkt“ und näherte sich VFM immer mehr an. Libera Anna Siffert kam neu ins Spiel und machte ihre schwierige Arbeit ausgezeichnet. Beim Seitenwechsel war Münsingen noch 6:8 hinten. Es war die Idee von Passeuse Läderach und die Umsetzung von Captaine Armbruster: Jeder Ball wurde als Einbeiner von Armbruster angegriffen, jedes Mal war der Block der Gegnerinnen nicht da und jedes Mal war es Punkt. Beim Ausgleich zum 13:13 nahmen die Gäste ihr Timeout. Nun hiess es Nerven behalten. Nach 2 Stunden und 3 Minuten schloss Münsingen das Spiel mit einem glücklichen Ass ab.

 

Am kommenden Wochenende steht eine Doppelrunde an. Am Samstag geht’s nach Münchenbuchsee und am Sonntag steht das letzte Heimspiel des Jahres gegen Volley Solothurn an.

 

Telegramm:

VBC Münsingen – Volleyball Franches-Montagnes 3:2 (25:19, 15:25, 25:21; 21:25; 15:13)

Spieldauer: 2 h 3 min

Kader VBC Münsingen: R. Armbruster (C), Anna Siffert (L), S. Rothenbühler (L), K. Karl, C. Balduini, M. Läderach, J. Nietlispach, L. Walther, C. Ritz, M. Kammer

  1. Haenni (Coach)

abwesend: S. Henseler (Familie)

 

Michelle Kammer, VBC Münsingen

8. Spiel, 8. Sieg für die 1. Liga Damen aus Münsingen

Die ungeschlagenen Münsinger Volleyballerinnen machten sich am Samstag 1. Dezember auf nach Grenchen. Die Gäste, seit dem ersten Spiel im Hoch, erkämpfen sich gegen die aufstrebenden Solothurnerinnen einen verdienten 3:0 Sieg.

Die Aaretalerinnen taten sich gut daran, das Heimteam nicht zu unterschätzen. Der TV Grenchen war zuletzt im Aufwind, diesen wollte der VBC Münsingen bremsen. Das Heimteam erwischte einen Kaltstart: Läderach auf Münsinger Seite servierte locker zum 6:2, von Beginn weg waren die Solothurnerinnen in der Bedrängnis. Diesen Vorsprung hielten die Gäste und konnten ihn sogar noch verdoppeln! Der Eindruck, Grenchen hätte schlecht gespielt, soll dabei nicht aufkommen. Münsingen wehrt mit einer starken Blockleistung die druckvollen Angriffe der Gegnerinnen Mal um Mal ab. Der 1. Satz ging 25:20 deutlich an die Gäste.

Zu Beginn des zweiten Satzes zeigte Grenchen immer wieder, wieso sie auf dem 4. Rang sitzen. Besonders über ihre besten beiden Angreiferinnen fanden immer mehr Bälle den Weg ins Feld der Aaretalerinnen. So konnte sich das Heimteam zum 8:11 absetzen, was Coach Haenni zum ersten Timeout zwang. Immer wieder tastete sich Münsingen an die Damen aus Grenchen heran, doch diesen gelang es wieder und wieder zu reagieren und ihrerseits in entscheidenden Momenten Punkte zu buchen. Ein Timeout und einen Spielerinnenwechsel später sahen sich die Gäste 3 Satzbällen gegenüber. Einen um den anderen wehrte sich Münsingen gegen den Satzverlust. So war es einer spektakulären Rettungsaktion von Captain Armbruster und etwas Glück zu verdanken, dass auch der zweite Satz nach Münsingen ging, mit 26:24.

Im 3. Satz starteten die Aaretalerinnen mit leicht veränderter Aufstellung. Es schien ein Ebenbild des Starts des vorherigen Satzes zu sein. Die Teams schenkten sich nichts, ein 1. Liga Spiel auf absolutem Top-Niveau. Druckvolle Angriffe und spektakuläre Rettungen auf beiden Seiten, umrandet von genialen Pässen. Diesmal war es jedoch Münsingen, die sich etwas absetzen konnten. So war die gegnerische Trainerin gezwungen, ihre beiden Timeouts einzusetzen. Etwas zu siegessicher gelang der VBC Münsingen gegen Ende des Satzes noch ins Straucheln, welches Coach Haenni gekonnt mit einem Timeout aufhielt. Mit einem perfekt gesetzten Block beendeten die Gäste den Satz mit 25:22 und somit das Spiel doch klar 3:0.

Der VBC Münsingen grüsst weiterhin ungeschlagen von der Spitze der Gruppe B. Das letzte Spiel der Hinrunde steht am Sonntag 9. Dezember in der Sporthalle in Münsingen gegen den 3. platzierten Volleyball Franches-Montagnes.

Telegramm:
TV Grenchen – VBC Münsingen 0:3 (20:25, 25:26, 22:25)
Spieldauer: 1 h 20 min
Kader VBC Münsingen: R. Armbruster (C), Anna Siffert (L), S. Henseler, K. Karl, C. Balduini, M. Läderach, J. Nietlispach, L. Walther, C. Ritz, R. Rüegg, M. Kammer
F. Haenni (Coach)
S. Rothenbühler (Arbeit), L. Riner (verletzt)

Michelle Kammer, VBC Münsingen

Siebter Sieg im siebten Spiel

Das dritte Auswärtsspiel der Saison führte die Damen des VBC Münsingen ins Wallis nach Lalden. Dort konnten sich die Aaretalerinnen gegen eine kämpferische und motivierte Mannschaft einen 3:1 Auswärtserfolg sichern. Somit liegt das Damen 1 weiterhin auf Tabellenplatz eins.
Am Samstag durften die Münsingerinnen eine der längsten Auswärtsreisen der Saison in Angriff nehmen. Es ging ins Wallis und genauer zu Aufsteiger Lalden, wo Münsinger-Spielerin Christina Ritz bis letzte Saison noch gespielt hatte und sogar immer noch wohnt. Auch gerade deswegen durfte sicher eine hitzige Partie erwartet werden.
Beim Anpfiff waren die Zuschauerränge jedenfalls gut gefüllt und die Spielerinnen bereit, um die nächsten drei Punkte zu kämpfen. Schnell mussten sich die Münsingerinnen an die tiefe Halle und den dürftigen Platz an den Seitenlinien gewöhnen. Obwohl der Start nicht ganz mustergültig erfolgte, kämpften sich die Gäste schnell wieder heran, weshalb die Time-Outs von Lalden bei 15:11 und 21:15 zugunsten von Münsingen keine Wende mehr brachten. Der erste Satz gewannen die Gäste deshalb deutlich mit 25:15.
Mit einer neuen Aufstellung und der Absicht den Schwung mitzunehmen, startete Münsingen in den zweiten Durchgang. Dies gelang bis Mitte des Satzes wie geplant. Beim Stand von 14:14 musste Coach Hänni jedoch sein erstes Time-Out des Spiels beziehen, um seine aus dem Rhythmus gefallenen Spielerinnen neu zu sortieren. Das nützte kurzzeitig, doch Lalden erwies sich als sehr hartnäckig und holte den gewonnenen Vorsprung umgehend wieder auf. So sah sich Münsingen gegen Ende des Satzes mit 20:21 im Hintertreffen. Dank guter Block-Defense-Arbeit konnten die Damen aber zum 24:24 ausgleichen und den ersten Satzball abwehren. Für die letzten Bälle gestanden die Aaretalerinnen Lalden dann nichts mehr zu und machten den Sack abgeklärt zum 26:24 zu.
Gleich zu Beginn des dritten Satzes war zu spüren, dass Lalden sich noch lange nicht geschlagen geben wollte. Die Aufsteigerinnen hatten schon im zweiten Satz gezeigt, zu was sie fähig waren und genau so starteten sie in den Dritten. Mit druckvollen Services brachten sie die Münsinger Annahme ins Wackeln und führten schnell mit 8:3. Die Schwierigkeiten im Aufbau hielten zwar an, doch konnte Münsingen zwischenzeitlich selber ein paar Punkte mit starken Aufschlägen gutmachen. Dies reichte jedoch nicht, um punktemässig ganz zum Gegner aufzuschliessen. Kurz vor Satzende stand es deshalb immer noch 24:22 zugunsten von Lalden. Als dann auch noch das Quäntchen Glück auf Münsinger Seite fehlte, stand es in den Sätzen auf einmal 2:1.
Im vierten Umgang standen die Zeichen wieder besser für Münsingen. Die Gäste starteten stark in den Satz und besonders Christina Ritz machte den ehemaligen Teamkolleginnen nicht nur mit ihren Services das Leben schwer. So führte Münsingen rasch mit einem komfortablen Polster. Erst gegen Mitte des Satzes holte das Heimteam ein paar Punkte in Folge auf. Eine Auszeit auf Münsinger Seite bei 17:14 brachte die gewünschte Wirkung. Die Aaretalerinnen punkteten gegen das immer noch kämpferische und sehr kreative Lalden weiter und holten sich am Ende mit 25:18 Spiel, Satz und Sieg!
Der nächste Match bestreiten die 1. Liga Damen auswärts gegen den TV Grenchen. Dieses Team befindet sich momentan stark im Aufwind, weshalb mit einem topmotivierten und schlagkräftigen Gegner zu rechnen ist. Das Spiel findet am Samstag, 1. Dezember um 13:45 Uhr im DH Zentrum in Grenchen statt.
Matchtelegramm:
Resultat: 3:1 (25:15; 26:24; 22:25; 25:18) Spieldauer: 1h 38min
für den VBC Münsingen im Einsatz: R. Armbruster (C), A. Siffert (L), S. Rothenbühler (L), S. Henseler, K. Karl, C. Balduini, M. Läderach, N. Nietlispach, L. Walther, C. Ritz, R. Rüegg, M. Kammer
Coach: Frédéric Hänni

Münsingen zeigt Muri, wer zurzeit die Nummer 1 ist

Im Spitzenspiel der Gruppe B zwischen VBC Münsingen und Volley Muri fuhren die Aaretalerinnen einen wichtigen 3:0 Sieg ein. Das Heimteam zeigte eine stabile Leistung in allen Bereichen.

Das Spiel zwischen dem 1. und 2. platzierten musste wegen Doppelbelegung der Sporthalle am Mittwoch durchgeführt werden. Die Stärken der erfahrenen Gäste waren bekannt: Münsingen rechnete mit vielen Bällen über aussen und einem guten Block. Das Spiel startete ausgeglichen, auf beiden Seiten fanden starke Angriffe den Weg ins Feld. Münsingen erhöhte Mitte Satz den Druck im Service, so dass die Gäste plötzlich Mühe hatten, das Münsinger Feld aggressiv zu treffen. So gelang es dem Heimteam ein paar Punkte Vorsprung herauszuholen und über alle Angriffspositionen zu punkten. Die Damen liessen kurz nach, so dass Coach Haenni gezwungen war, ein Timeout zu nehmen und sein Team zurück auf die Spur zu führen. Dies gelang ihm sehr gut, so dass die angeschlagene Passeuse Läderach mit 5 Service in Folge den Satz mit 25:19 beendete.

Im zweiten Satz hiess es dran bleiben. Es zeigte sich ja schon, dass Muri in der Lage war, Schwächen auszunutzen. Wieder war es ein enger Start. Muri zeigte mit einzelnen Bällen, dass sie nicht unbegründet auf dem 2. Platz liegen. Doch bereits früh musste der Coach der Gäste sein Timeout nutzen und er wechselte die Passeuse. Dies zeigte kaum Wirkung, so dass Münsingen munter den Vorsprung hielt. Besonders Mitteangreiferin Nietlisbach fand jedes Mal den Punkt im Feld von Muri. Das „Dürezieh“ ist nicht gerade die Stärke des VBC Münsingen. Auch in diesem Satz liessen die Damen kurz nach und bei Satzball war Coach Haenni gefordert, das Vertrauen zurückzugeben. Dies gelang ihm erneut, so dass es zu Schluss 25:22 stand.

Der 3. Satz sollte der letzte sein und genauso starteten die Münsingerinnen. Mit starken Service brachten sie die Annahme von Muri immer wieder in arge Bedrängnis. Schnell stand es 8:3. Doch das Spiel ist erst bei 25 Punkten fertig. Muris Aussenangreiferin serviert ganze 10 Mal hintereinander. Dem Heimteam gelang es nicht die Annahme wie erwünscht zu spielen, so dass Läderach Mal um Mal gezwungen war, einen Notfallball zu spielen. Münsingen wechselte dazwischen auf der Aussenposition, was erst später seine Wirkung zeigte. Für die Aaretalerinnen gab es nun nur eine Strategie: Punkt für Punkt zurückkämpfen. Zum Glück ist auch für Muri das Spiel erst bei 25 zu Ende. Beim 17:17 gelang endlich der erarbeitete Ausgleich. Münsingen legte gleich noch eine Schippe drauf und holte sich mit 24:21 den ersten Matchball. Nach etwas Nervenflattern, einer vorzeitigen Gratulation und einem verfrühten Jubel war der Sieg mit 26:24 im Trockenen.

Der VBC Münsingen grüsst weiterhin von der Spitze, neu mit 3 Punkte Vorsprung auf Muri. Am Samstag geht’s in Wallis zum VBC Lalden. Die Aufsteigerinnen befinden sich zurzeit im Aufwind, so dass ein unberechenbares Spiel erwartet werden kann.

Telegramm:
VBC Münsingen – Volley Muri Bern 3:0 (25:19, 25:22, 26:24)
Spieldauer: 1 h 17 min
Kader VBC Münsingen: R. Armbruster (C), Anna Siffert (L), S. Rothenbühler (L), S. Henseler, K. Karl, C. Balduini, M. Läderach, J. Nietlispach, L. Walther, C. Ritz, M. Kammer
F. Haenni (Coach)
R. Rüegg (Familie), L. Riner (verletzt)

Michelle Kammer, VBC Münsingen

Ein Sieg auf Messers Schneide

Das zweite Auswärtsspiel der Saison gegen den VBC Uni Bern versprach bereits im Vorfeld eine umstrittene Partie zu werden. Letzte Saison gingen die Siege jeweils deutlich an die Heimteams. In einem hochspannenden Spiel holten sich die Damen den fünften Sieg in der fünften Partie und führen die Tabelle der Gruppe B weiterhin an.
Die Ausgangslage für das Spiel vom Samstag sprach eigentlich eher gegen die Aaretalerinnen. Die besonders heimstarke Mannschaft musste sich letzte Saison im Auswärtsspiel gegen Uni Bern geschlagen geben. Diese Saison ist aber nicht letzte Saison und die Damen befinden sich zur Zeit in einer Aufwärtsspirale, während die Hauptstädterinnen eher im hinteren Mittelfeld zu finden sind. Gelegenheit also Uni Bern endlich auch auswärts zu bodigen.
Aufgrund diverser Verletzungen starte Uni Bern in etwas veränderter Aufstellung. Von Anfang an war die Partie ein einziges Auf und Ab. Mal kassierten die Gäste mehrere Punkte in Folge, so dass Coach Hänni beim Stand von 6:9 sein erstes Time-Out beziehen musste. Kurz darauf zeigte der Zähler 11:9 für Münsingen und das Heimteam verlangte eine Auszeit. So ging es Kopf an Kopf weiter. Die Gäste kurz vor Schluss noch mit 22:20 im Vorteil, kamen plötzlich ins Stolpern. Uni Bern mit einer cleveren Passeurfinte und Münsingen selber mit dem Angriffsfehler – Stand 22:22. Ab diesem Moment schien auf der Seite der Aaretalerinnen nichts mehr zu funktionieren. Ohne jegliche Gegenwehr verloren die Damen mit 25:22 den ersten Durchgang.
Münsingen wollte auf diese Klatsche eine Reaktion zeigen und stellte einiges um. Leider kamen die Gäste nicht wie gewünscht aus den Startblöcken. Die beiden Time-Outs waren schnell aufgebraucht. Bei 7:9 und bei 7:12 hatte Münsingens Coach Hänni alles gesagt. Jetzt musste gespielt werden. Capitaine Armbruster nahm sich das zu Herzen und servierte, als gäbe es kein Morgen. Endlich hatten die Gäste wieder etwas Luft, was sich sofort im Spiel sichtbar machte. Doch auf die gute Phase folgte, sinnbildlich für diese Partie, natürlich zu bald wieder eine schlechte. Wie im ersten Satz vermochten die Damen auf der Schlussgeraden kein Druck mehr zu machen. 25:21 ging auch der zweite Durchgang in die Hauptstadt.
Nun war endgültig Schicht im Schacht. Die Münsingerinnen konnten und wollten sich so nicht geschlagen geben. Besonders weil sie wussten, dass ihr ärgster Feind gerade sie selbst waren. Coach Hänni stellte nun wieder wie immer auf, ausser Jung-Mami Henseler, die erst seit ein paar Wochen wieder im Training mittut, beorderte er auf die Diagonalposition. Diese Strategie schien sofort zu greifen. Die Damen starteten stark und Uni Bern sah sich stets mit mehreren Punkten im Rückstand. Time-Outs wurden deshalb auch nur beim Heimteam beim Stand von 4:9 und 15:20 gefordert. Nun schien der Knopf bei den Gästen auch auf der Schlussgerade endlich geplatzt zu sein. Mit 25:17 ging der dritte Satz verdient ins Aaretal.
Soweit so gut, aber gewonnen war jetzt noch lange nichts. Das war den Münsingerinnen bewusst und so probierten sie, den Rückenwind aus dem letzten Satz mit in den vierten Durchgang zu nehmen. Als Uni Bern beim Stand von 2:7 die erste Auszeit nehmen musste, war klar, dass den Münsingerinnen genau das gelungen war. Es schien sowieso auf einmal alles für die Gäste zu laufen. Die stabilisierte Annahme liess Passeuse Läderach endlich ihr Spiel aufziehen. Sie bediente ihre Angreiferinnen und insbesondere die Mitten mit schnellen und präzisen Pässen, so dass Uni Bern Mal für Mal das Nachsehen hatte. Folgerichtig ging auch Umgang vier deutlich mit 25:15 nach Münsingen.
Trotz den zwei starken letzten Sätzen war der Sieg für Münsingen noch nicht im Trockenen. Im Tie-Break werden die Karten stets nochmals neu gemischt. So fing der letzte Satz relativ ausgeglichen an. Kurz vor dem Seitenwechsel konnten sich die Gäste nochmals ein wenig hervortun und 8:6 in Führung gehen. Als die Plätze gewechselt waren, konnte Münsingen sogar noch einen Gang höher schalten. Uni Bern schien daraufhin komplett aus dem Rhythmus zu fallen. Ihnen gelang noch genau ein Punkt, während die Damen des VBC Münsingen unter grossem Jubel den Match mit 15:7 nach Hause holten.
Momentan besetzen die 1. Liga Damen immer noch den ersten Platz der Tabelle. Die Verfolger aus Muri jedoch belegen punktegleich den zweiten Rang hinter den Münsingerinnen. Genau gegen dieses Team spielen die Damen nächsten Samstag, 17. November um 18 Uhr in der Schlossmatt. Der Sieger dieser Partie wird die Führung der Gruppe B für sich entscheiden!
Matchtelegramm:
Resultat: 3:2 (22:25; 21:25; 25:17; 25:15; 15:7) Spieldauer: 1h 51min
für den VBC Münsingen im Einsatz: R. Armbruster (C), A. Siffert (L), S. Rothenbühler (L), S. Henseler, K. Karl, C. Balduini, M. Läderach, N. Nietlispach, L. Walther, C. Ritz, R. Rüegg, M. Kammer
Coach: Frédéric Hänni

Linda Walther, VBC Münsingen

Souveräner Sieg gegen Köniz

Der VBC Münsingen war Zuhause gegen Volley Köniz entschlossen, die Ungeschlagenheit in der Saison 2018/19 zu wahren. Die jungen, bekannten Gesichter wurden nicht unterschätzt und es gelang dem Heimteam einen ungefährdeten 3:0 Sieg einzufahren.

Volley Köniz trat mit am Samstagabend mit 8 Spielerinnen das Spiel gegen Münsingen an. Das dezimierte Kader ist auf Verletzungen von mehreren Leistungsträgerinnen zurückzuführen. Bereits ab dem 1. Ball zeichneten sich die Unterschiede der beiden Teams ab. Köniz war schon in den ersten Minuten kaum in der Lage die guten Service des Heimteams anzunehmen und in etwas Zählbares zu verwandeln. Das Heimteam war seinerseits noch etwas passiv im Block und kassierte ein paar Abpraller. Trotzdem konnte sich Münsingen um 5 Punkte distanzieren und wieder einmal die junge Passeuse Balduini in’s Spiel bringen. Das Heimteam gewinnt so den Satz ungefährdet 25:20.

In leicht veränderter Aufstellung auf der Aussenposition startete Münsingen verhalten in den zweiten Satz. Köniz konnte vermehrt Punkte aus den Sideouts machen und die Aaretalerinnen bekundeten ihrerseits Mühe mit den Service der Gäste. Der Satz war lange ausgeglichen, bis Coach Haenni mit der Einwechslung von Henseler etwas Ruhe in die Annahme brachte. Die neue Diagonalangreiferin war es dann gleich selbst, welche 6 Services nacheinander druckvoll ins gegnerische Feld brachte und so den Grundstein zur 18:12 Führung legte. Münsingen gelang es, den Druck weiterhin hoch zu halten und den Satz so zu 16 in’s Trockene zu bringen.

Im dritten Satz startete Münsingen fulminant: Karl servierte zum 12:2! Münsingen punktete über alle Positionen, inklusive eines spektakulären „Rettungs-Fuss-Passes“ von Ritz, welcher direkt verwertet wurde.  Der Satz schien bereits gelaufen und Köniz gebrochen. Kaum eine Annahme fand mehr die Passeuse und diese hatte Mühe ihre Angreiferinnen wunschgemäss in Szene zu setzen. Doch einmal mehr gelang es dem Heimteam nicht, das eigene Spiel bis zum Schluss durchzuziehen, sondern Haenni musste noch ein Timeout nehmen, u die Frauen zurück zur Konzentration zu bringen. Glücklicherweise war der Vorsprung gross genug, so dass der Satz mit 25:18 in Münsingen blieb.

Nach 4 Spielen 11 von 12 möglichen Punkte und Platz 1; damit kann der VBC Münsingen zufrieden sein. Nun stehen ernstzunehmende Spiele zuerst am Samstag in der Hauptstadt gegen Uni Bern und anschliessend in Münsingen gegen Muri an.

Telegramm:

VBC Münsingen – Volley Köniz 3:0 (25:20, 25:16, 25:18)

Spieldauer: 1 h 58 min

Kader VBC Münsingen: R. Armbruster (C), Anna Siffert (L), S. Rothenbühler (L), S. Henseler, K. Karl, C. Balduini, M. Läderach, J. Nietlispach, L. Walther, C. Ritz, R. Rüegg, M. Kammer

F.Haenni (Coach)

Michelle Kammer, VBC Münsingen

 

Drei gespielt, drei gewonnen

Am Sonntag stand das zweite Heimspiel der 1. Liga Damen des VBC Münsingen auf dem Programm. Nach der Niederlage im Cup vom Mittwoch liess das Team einen 3:0-Sieg gegen den VBC Oftringen folgen und ist in der Meisterschaft nach drei Runden immer noch ungeschlagen.

Nach der unglücklichen Niederlage im Cup gegen Val-de-Ruz kann sich das Damen 1 nun voll und ganz auf die Meisterschaft konzentrieren. Mit dem VBC Oftringen stand als nächstes ein Gegner an, der relativ schwierig einzuschätzen war. Letzte Saison spielte das Aargauer Team in einer anderen 1.Liga-Gruppe und heuer konnten sie sich noch nichts Zählbares erspielen. So fiel der Taktikblock von Coach Hänni vor dem Spiel kurz aus. Die Hauptaufgabe war, sich auf das eigene Spiel zu konzentrieren und der Rest würde folgen.

Standardmässig aufgestellt, starteten die Damen in den ersten Satz. Läderach am Service punktete gleich fulminant los und Oftringen sah sich gezwungen schon beim Stand von 0:4 das erste Time-Out zu beantragen. Darauf fanden auch die Gäste mit etwas Verspätung ins Spiel. Das Heimteam, welches sich nicht gerade auf der Höhe seiner Leistungsfähigkeit befand, punktete trotzdem über alle Positionen weiter. Erst gegen Ende des Satzes schaffte es Oftringen mit guten Service nochmals Boden gut zu machen. Münsingen bezog deshalb beim Stand von 24:20 sein erstes Time-Out. Danach liess man Oftringen noch einmal punkten und machte den Sack schliesslich doch noch 25:21 zu.

In der Aufstellung auf den Aussenpositionen verändert, fand man den Tritt im zweiten Durchgang zuerst nicht. Probleme in der Annahme führten dazu, dass Coach Hänni bei 6:9 eine Auszeit forderte. Nach der Rückkehr aufs Feld gelang es nun endlich auch auf Seiten des Heimteams im Service den Druck zu erhöhen. Es ging nicht lange führten die Damen mit 13:10. Auch wenn es weiterhin nicht gelang die Leistung konstant hoch zu halten, kam Oftringen nicht mehr an die Aaretalerinnen heran. Mit 25:20 blieb auch der zweite Satz bei den Gastgebern.

Die Münsingerinnen, bekannt für ihre Heimstärke, wollten auch den dritten Satz und die drei Punkte für sich verbuchen. Anfangs jedoch war von diesem Vorhaben noch nicht viel zu spüren und Münsingen schaffte es nicht die Gäste entscheidend zu distanzieren. Dies war weiterhin dem fehleranfälligen Spiel der Gastgeberinnen zuzuschreiben. Schlussendlich gelang es doch noch relativ ungefährdet den entscheidenden Durchgang mit 25:19 zu gewinnen. Dank des dritten Sieges in der dritten Partie, grüssen die Damen momentan von der Tabellenspitze der 1.Liga-Gruppe B.

Bisher erlaubten sich die Aaretalerinnen eher schlechte Spiele und durften am Ende trotzdem als Sieger vom Platz gehen. In den nächsten Matches warten jedoch Gegner, die es dem Team sicher nicht mehr so einfach machen wollen. Für das kommende Heimspiel vom Samstag, 18 Uhr in der Schlossmatt begrüsst Münsingen die Mannschaft von Volley Köniz. Steigerung gefällig? Denn der Platz an der Spitze der Tabelle wollen die Münsingerinnen mit Sicherheit nicht kampflos räumen…

Matchtelegramm:
Resultat: 3:0 (25:21; 25:20; 25:19) Spieldauer: 1h 17min
für den VBC Münsingen im Einsatz: R. Armbruster (C), A. Siffert (L), S. Rothenbühler (L), S. Henseler, K. Karl, C. Balduini, M. Läderach, N. Nietlispach, L. Walther, C. Ritz, R. Rüegg, M. Kammer
Coach: Frédéric Hänni
abwesend: L. Riner (verletzt)

Linda Walther, VBC Münsingen

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